Sex-Video-Prozess: Gina-Lisa Lohfink wehrt sich gegen Vorwurf der Falschverdächtigung

Höhepunkt im Sex-Video-Skandal | Wird Gina Lisa heute verknackt

Sie habe sich nichts vorzuwerfen und sehe sich "ausschließlich als Geschädigte in dem Verfahren", hieß es in einer von einem Anwalt verlesenen Erklärung. "Ich kann nicht verstehen, warum ich auf der Anklagebank sitze - man wird vom Opfer zum Täter gemacht", soll Lohfink dem "Tagesspiegel" zufolge bereits vor Prozessauftakt unter Tränen Pressevertretern erklärt haben.

Berlin. Für eine ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin hat eine Anzeige gegen zwei Männer wegen angeblicher Vergewaltigung vor einem Berliner Amtsgericht ein Nachspiel".

Und er wird es wohl auch am 6. Juni wieder tun - dann soll die Verhandlung gegen Gina-Lisa fortgesetzt werden. Danach tauchten Videosequenzen auf. Der Clip in dem Gina-Lisa Lohfink Sex mit zwei Männern hat, hinterlässt jedoch ein ganz ungutes Gefühl.

Vergrößern Am Mittwoch begann der Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung. Sie sei gegen ihren Willen mehrfach zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden und habe vermutlich durch K.O. -Tropfen einen Filmriss gehabt, soll sie bei der Polizei zu Protokoll gegeben haben.

Da überraschte es nicht, dass sie die Männer wegen Vergewaltigung anzeigte und behauptete unter Drogen gesetzt worden zu sein. Lohfink aber erhielt einen Strafbefehl. Damals hatte das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 24.000 Euro verhängt. Es sei unerträglich lange verzögert worden, kritisieren die Verteidiger. Zuvor hatte die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens beantragt. Lohfink sagte am Rande des Prozesses, sie wolle einen Freispruch erkämpfen. "Nach meiner Erinnerung habe ich versucht, aus der Wohnung zu fliehen".

Lohfink hatte die Männer in einem Club getroffen, es gab Alkohol. Sie könne sich noch an ein Mädchen russischer Herkunft erinnern. Die 29-Jährige stellte daraufhin Strafanzeige: Sie sei mit K. -o. -Tropfen verabreicht worden. Nach und nach aber seien Erinnerungen zurückgekommen. "Hört auf", habe sie gefleht und nach der Polizei geschrien. Zu diesem Gerichtstermin erschien Lohfink dann auch höchst elegant, züchtig und für ihre Verhältnisse recht hochgeschlossen in schwarzem Kleid, schwarzen Schuhen und mit schwarzer Sonnenbrille. Auf dem Flur pöbelten sie los, beschimpften das Model sexistisch.

Trotz der Anfeindungen vor Gericht stehen viele Fans noch immer zu Gina-Lisa.

Vergrößern Das Model mit ihren Anwälten Burkhard Benecken (l.) und Christian Simonis. Während sie Hilfe von einer Krankenschwester bekommt, wird der Prozess vertagt.

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