Mercedes: Neuauflage des Smart ed und ein GLC

Doch das kleine SUV kann noch mehr Daimler plant den GLC als Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid auszulegen

Beim E 350 e sorgt die Kombination aus 9G-TRONIC Plug-in-Hybridgetriebe und der neuesten Elektromotor-Generation für Bestwerte bei Verbrauch, Fahrkomfort und Dynamik. Der schwäbische Hersteller will künftig deutlich umfangreicher in alternative Antriebe investieren und hat angekündigt: "Alle Mercedes-Benz Baureihen werden elektrifiziert".

Juni 2016 Alle Baureihen von Smart und Mercedes sollen künftig elektrifiziert werden. In den nächsten zwei Jahren sollen über sieben Milliarden Euro in "grüne" Technologien investiert werden. Allein bei unseren Pkw sprechen wir von 5,4 Mrd. Thomas Weber: "Die konkreten Infrastruktur-Aufbaupläne in vielen Ländern und nicht zuletzt in Deutschland durch unser H2 Mobility Joint Venture stimmen uns durchaus zuversichtlich". Das Spektrum reicht vom Stadtflitzer smart über attraktive Mercedes-Benz Pkw bis zu Bussen und Lkw der Marke Fuso. Im nächsten Schritt plant Mercedes die weitergehende Elektrifizierung der Verbrenner.

Daimler verkündete, dass smart demnächst der weltweit einzige Autohersteller sein wird, der seine gesamte Modellpalette sowohl mit Verbrennermotoren als auch voll batterieelektrisch anbietet. Mit dem GLC F-Cell soll 2017 das erste Wasserstoff-Auto von Mercedes-Benz in Serie gehen. Der junge Mittelklasse-SUV aus dem Hause Daimler kommt als Konkurrent von Audi Q5 oder BMW X3 bestens an. Einen ersten Vorboten dieser Fahrzeugfamilie stellt Weber für den Pariser Salon in diesem Herbst in Aussicht. "Benziner, Diesel, Plug-in-Hybride, Batterie oder Wasserstoff - alle genannten Antriebsformen haben auch in Zukunft ihre Berechtigung und Chancen".

Die Effizienzsteigerung bei Verbrennungsmotoren spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Aus dem neuen Diesel soll eine komplette Motorenfamilie entstehen. Das 48-Volt-Bordnetz ist hier ein wichtiger Schlüssel. Rekuperieren und Boosten sowie elektrisches Anfahren und Rangieren sind auch damit möglich.

Neben reinen Batteriefahrzeugen setzt Mercedes aber laut Weber auch weiterhin auf den Plug-in-Hybrid und weitet das Angebot noch in diesem Jahr mit dem GLC und der E-Klasse auf acht Fahrzeuge aus. "Der GLC F-Cell ist ein emotionales Hightech-Fahrzeug und mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern im NEFZ und den kurzen Tankzeiten absolut alltagstauglich", unterstreicht Jürgen Schenk, seit Jahren für die Elektroantriebe bei Daimler verantwortlich. Neben effizienterem und dynamischerem Fahren ermöglichen die Teilzeit-Stromer "die Vorteile zweier Welten; in der Stadt fahren sie rein elektrisch, bei langen Strecken profitieren sie von der Reichweite des Verbrenners", ist die Daimler-Tochter überzeugt.

Auch bei reinen Elektroautos will Daimler zukünftig vorangehen. Weitere Modelle sollen bald folgen. Ab 2018 soll Gleichstromladen auf Basis des CCS-Standard nach und nach in allen Elektrofahrzeugen von Mercedes-Benz Einzug halten, um möglichst schnelle Ladezeiten zu ermöglichen. Anfang 2017 findet dann die Markteinführung in Europa mit dem Zwei- und Viersitzer statt. Dazu haben die Mercedes-Ingenieure zusammen mit externen Partnern ein neues Brennstoffzellensystem entwickelt, das erstmals in konventionelle Motorräume passt. Ebenfalls 2017 kommt der rein elektrische Mercedes-Benz GLC F-CELL mit Plug-in-Brennstoffzellentechnologie und etwa 500 Kilometern Norm-Reichweite zu den Händlern. Ausgestattet mit einer rund neun kWh starken Lithium-Ionen-Batterie kann er rein batterieelektrisch betrieben und per Plug-in-Technologie aufgeladen werden.

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