Anträge für bayerisches Betreuungsgeld

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Noch bevor das bayerische Gesetz zum Betreuungsgeld am Mittwoch in Kraft trat, haben über 40.000 Elternpaare die Unterstützung beantragt. Die zuständige Behörde hat bereits 101 000 Antragsformulare an die Familien verschickt. Die zeige, dass Bayerns Familien die 150 Euro im Monat pro Kind gerne in Anspruch nehmen. "Jede Familie im Freistaat soll selbst entscheiden können, was für ihre Kinder das Beste ist", sagte die Ministerin. "Wir unterstützen alle, denn Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung ist für uns ein zentrales Element der Familienpolitik".

Die Staatsregierung hat zudem sichergestellt, dass es zu keinen Bezugslücken zwischen der bisherigen Bundes- und der jetzigen Landesleistung kommt.

Drei Wochen nach der Einführung eines bayerischen Betreuungsgelds will Sozialministerin Emilia Müller (CSU) heute die ersten bewilligten Anträge an Eltern überreichen.

Das Betreuungsgeld ist in Bayern noch gar nicht offiziell eingeführt, da sind bereits 43.000 Anträge für den monatlichen Zuschuss in Höhe von 150 Euro eingegangen. "Eine Milliarde Euro kostet das Betreuungsgeld bis 2021", kritisierte SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen.

Die Opposition im bayerischen Landtag bleibt bei ihrer Kritik. "Das Geld kann nur einmal ausgegeben werden".

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