Schiesserei in Kino - Amok-Schütze erschossen

Die Geiseln wurden mittlerweile unverletzt befreit.

Der Mann soll sich am Donnerstagnachmittag im "Kinopolis"-Center verschanzt haben". Augenzeugen sprachen von einigen Schüssen, die abgegeben wurden - die Polizei bestätigte dies nicht.Der Angreifer habe eine Patronengurt getragen.

Beuth sagte, der Mann sei maskiert gewesen und ersten Erkenntnissen zufolge mit einer Langwaffe in den Kinokomplex eingedrungen, es seien vier Schüsse gefallen. Es seien Geiseln "im Einwirkungsbereich des Täters" gewesen, sagte Beuth. Möglicherweise hätten Besucher allerdings durch Reizgas Beeinträchtigungen erlitten. "Ich gehe aufgrund der Witterung davon aus, dass das Kino spärlich besetzt war", sagte der Polizeisprecher. Der Täter habe einen verwirrten Eindruck gemacht, der Täter sei von Beamten erschossen worden, sagte die Polizeisprecherin.

Aus Sicherheitskreisen hatte es geheißen, es handle sich um einen verwirrten Einzeltäter. Hinweise auf einen politischen oder terroristischen Hintergrund gebe es nach jetzigem Stand nicht. In der Umgebung des Kinos suchte die Polizei die umliegenden Tiefgaragen ab, um ein mögliches Fahrzeug des Täters zu finden.

Mit Verweis auf laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte sich das hessische Lagezentrum des Innenministeriums in der Nacht zum Freitag nicht zu weiteren möglichen Entwicklungen äußern. Auf Bildern sind zahlreiche Polizeikräfte zu sehen; Augenzeugen berichten, dass Sondereinheiten in Stellung gegangen seien. Er soll einen Patronengürtel um die Schulter getragen haben. Ein Hubschrauber kreist über dem Gelände.

Der Kinokomplex wurde Polizeiangaben zufolge inzwischen geräumt.

Am Abend wurde noch ein Rucksack in dem Kino von Spezialisten untersucht. Nach seinen Angaben war um 14.45 Uhr ein Notruf beim Polizeipräsidium Südhessen eingegangen.

Der exakte Betrag ist noch nicht exakt fixiert.

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