Tödliche Attacke: Tatwaffe von Reutlingen ist ein Dönermesser - Beziehungstat

Täter und Opfer von Reutlingen waren ein Paar. Polizeibeamte sichern den Tatort

Zu Ansbach, wo bei einem Bombenanschlag am späten Sonntagabend zwölf Menschen verletzt wurden und der Attentäter starb, dauerten die Ermittlungen an.

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Nach derzeitigem Kenntnistand kam es in der Stadtbachstraße zwischen einer 45-jährigen polnischen Frau und einem 21-jährigen syrischen Asylbewerber aus bislang ungeklärter Ursache zum Streit, in dessen Verlauf das Opfer vom Tatverdächtigen durch eine Machete tödlich im Kopfbereich verletzt wurde.

Reutlingen - Bei der tödlichen Attacke in Reutlingen hat der Täter den Ermittlern zufolge ein Dönermesser verwendet. Der Mann wurde kurz nach der Tat am Sonntag festgenommen. Der Täter musste leicht verletzt ärztlich behandelt werden.

Der 21 Jahre alte syrische Staatsbürger, der am Sonntagnachmittag eine 45 Jahre alte Polin in Reutlingen mit einem Döner-Messer getötet hat, war der Stadt Reutlingen und den Sozialarbeitern schon lange als "sozial unverträglich" bekannt. Wie die Bild berichtet, wurden zwei weitere Menschen verletzt. Bei ihm handele es sich um einen Asylbewerber aus Syrien, der offenbar Einzeltäter war. Die verletzte Frau habe in einem Auto gesessen, das mit zerschmetterten Scheiben am Tatort stehenblieb. Lebensgefahr bestand laut Aussage eines Polizeisprechers aber nicht. Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, stürmte der Täter in den Imbiss und schwang die Machete dabei über dem Kopf. Dieser beherzten Aktion ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass nicht noch weitere Personen von dem Asylwerber attackiert und verletzt oder getötet worden sind. "Es war ein normales Unfallgeschehen, der BMW-Fahrer sah das beschädigte Auto, war irritiert und deshalb erfasste er den Täter", sagte der Sprecher der Polizei. Der Mann schien Zeugenangaben zufolge völlig von Sinnen zu sein.

Ein Autofahrer habe den flüchtenden Angreifer mit seinem Wagen bewusst angefahren, bestätigte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa.

Der junge Mann sei polizeibekannt, hieß es. Der Autofahrer hatte die Bluttat zuvor gesehen und sein Auto auf den Angreifer gesteuert.

Es sei auch falsch, wenn behauptet werde, dass es noch weitere Tatbeteiligte gebe.

Reutlingen. Zwei Tage nach dem brutalen Angriff in Reulingen wissen die Ermittler nun mehr über den Hintergrund der Tat und haben ihre Ergebnisse am Montag der Öffentlichkeit mitgeteilt. Der 21-Jährige sei in einer Klinik und werde von der Polizei bewacht.

Über Notrufe sei zuerst gemeldet worden, dass ein Mann und eine Frau in Streit geraten seien.

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