Nach Alcatel-Lucent-Übernahme

Nokia will bis zu 15 000 der rund 104 000 Stellen im Unternehmen streichen

Und außerdem machen Wettbewerber aus China und Schweden Druck.

An der Börse half dies aber auch nicht weiter, da die Zahlen nicht gut ankamen. Unternehmenschef Suri selbst kann auch keine Entwarnung geben: Der Wettbewerb bleibe hart, sagte er bei einer Telefonkonferenz.

Der finnische Netzwerk-Spezialist Nokia hat das Sparziel infolge der milliardenschweren Übernahme von Alcatel-Lucent erhöht.

Zwar wurde das Ergebnis im Vergleich zum ersten Quartal 2016 verbessert - damals fiel noch ein Verlust in Höhe von 1,34 Milliarden Euro an - trotzdem soll nun weiter gespart werden.

Bisher hatte der Konzern 900 Millionen Euro angepeilt. Nokia will bis zu 15 000 der rund 104 000 Stellen streichen.

Die Kostensenkungen sind auch dringend nötig, da das Geschäft unter anderem wegen der starken Konkurrenz durch Ericsson und Huawei nach wie vor schlecht läuft.

Der Gewinn des Telekomausrüsters Nokia ist im zweiten Quartal um 45 Prozent eingebrochen und weit hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Würde man allerdings davon ausgehen, dass Nokia und Alcatel-Lucent bereits im Vorjahreszeitraum ein fusioniertes Unternehmen gewesen wären und gemeinsam 6,36 Milliarden Euro umgesetzt hätten, so hätten sie im Berichtszeitraum einen elfprozentigen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Nokia hatte Anfang Januar die Kontrolle über Alcatel-Lucent erhalten.

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