Hells Angels: Gießener Rockerclub-Präsident Aygün Mucuk erschossen

Tödliche Schussverletzung Der Präsident der Gießener Hells Angels Aygün Mucuk wurde vor dem Clubheim im mittelhessischen Wettenberg tot aufgefunden

Aygün Mucuk (45) wurde in Gießen erschossen. Dort wurde Mucuk im Juli 2014 schon einmal schwer verwundet.

Machtkämpfe zwischen Rockergruppen in Hessen sind zuletzt immer wieder eskaliert.

Der Präsident der Gießener Hells Angels ist von mehreren Schüssen getroffen worden. Eine Anwohnerin entdeckte seine Leiche, berichtet die Gießener Polizei. Die Beamten kontrollierten dabei mehrere Fahrzeuge, befragten Nachbarn und suchten Zeugen. Unklar war, ob es einen Schusswechsel gegeben hatte und wann genau die Tat passierte. "Momentan gehen wir allerdings davon aus, dass das Tötungsdelikt sich entweder in der Nacht oder am frühen Morgen zugetragen haben müsste", sagte Behördensprecher Thomas Hauburger. Im Juli 2014 griffen Anführer Mucuk und andere Rocker in Frankfurt Club-Kameraden aus der Fraktion von Hells-Angels-Boss "Schnitzel-Walter" B. Nachdem es innerhalb der Gruppierung bereits in Vergangenheit einige Unstimmigkeiten gegeben haben soll, wird der Mörder von Mucuk zurzeit innerhalb der Hells Angels vermutet.

Rivalitäten zwischen den traditionellen Hells Angels aus Frankfurt, den Altrockern, und den türkisch geprägten Hells Angels aus Gießen, den jungen Wilden, hatten in den vergangenen Jahren mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt.

Laut Einschätzung des Landeskriminalamts umfasst die Rockerszene in Hessen rund 700 Personen, die vier Gruppen zugeordnet werden.

Nach Einschätzung der Polizei umfasst die Rockerszene in Hessen rund 700 Menschen. Im Fokus der Ermittler stehen sie vor allem wegen Rauschgiftdelikten sowie kriminellen Aktivitäten im Türsteher- und Rotlichtmilieu.

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