Xiaomi Mi Mix: Konzept-Smartphone mit minimalsten Display-Rändern vorgestellt

Xiaomi Mi Mix: Dieses 6,4-Zoll-Android-Handy aus Keramik hat fast keinen Display-Rand

Viel neues gibt es dieser Tage bei Xiaomi. Dass es sich dabei auf dem Papier um ein wahres Super-Phablet handeln wird, war dank durchgesickerter Spezifikationen schon vorher klar. Dieser taktet in je 1,35 GHz und wird von der GPU Adreno 530 im Betrieb unterstützt. Das Display ist an den Ecken abgerundet. Für umgerechnet 378 Euro für die 64 GB- Version mit 4 Gigabyte RAM erhält der Käufer alles was notwendig ist und noch mehr. Xiaomi betritt damit die Kampfarena der hochqualitativen Premium-Phone-Hersteller wie Samsung, Google und Apple ohne allerdings im Preis allzu stark anzuziehen. Mit einer elektronischen 3-Achsen-Bildstabilisierung sollen auch scharfe, detailreiche 4K-Videos gelingen. Die Frontkamera erstellt Selfies mit 8 MP Auflösung. Sie ersetzt den Näherungssensor des Smartphones, der üblicherweise oberhalb des Bildschirms verbaut ist. Das Smartphone mit einer Display-Diagonale von 6,4 Zoll besitzt nämlich ein Display, das mit runden Ecken daherkommt und zumindest im oberen Teil praktisch randlos ausfallen soll.

Auch das Mix kommt in zwei verschiedenen Versionen, die sich jedoch nicht nur in der Speicherausstattung unterscheiden. Mit seitlich gebogenem 5,7 Zoll Display, Snapdragon 821-SOC und Unterstützung von 22 LTE-Bändern, ist das Mi Note 2 eine Kampfansage an die teurere Konkurrenz.

Ausgestattet mit einem 2.5-Display in der Größe von 6,4 Zoll in 17 zu 9, das fast ohne Bezel an den Seiten auskommt, ist das neue Mi Mix definitiv ein echter Hingucker. Auf der Rückseite sitzt ein Fingerabdrucksensor sowie eine 16 Megapixel Kamera. Die Pro-Ausgabe ist mit sechs GB RAM und 256 GB Speicherplatz gerüstet, sie kostet 3.999 Yuan bzw. Doch auch mit Farbakzenten wurde gearbeitet, um herauszustellen, dass der Nutzer ein Käufer der hochkarätigen Version ist: Akzente des Smartphones sind mit 18 Karat vergoldet. Der Akku misst 4.070 mAh und ist nicht wechselbar. Und anstelle des kleinen Lautsprechers zum Hören von Telefonaten steckt ein kleiner Keramik-Treiber im Mi Mix. Vereinfacht ausgedrückt werden mithilfe eines Auslegers akustische Vibrationen durch die Glasscheibe gesendet, die das menschliche Ohr als Geräusch wahrnimmt. Für das Mi Mix holte sich Xiaomi niemand Geringeren als Philippe Starck an Bord, einen der berühmtesten Designer der Welt. Statt des herkömmlichen Infrarot-Modells, das am weitesten verbreitet ist, kommt hier allerdings eine Ultraschall-Variante zum Einsatz.

Auf den Markt kommen soll das Wunder-Smartphone in China bereits im kommenden Monat ab umgerechnet knapp 475 Euro. Die günstigere Variante kostet mit 3.499 Yuan etwa 473 Euro, die "Exclusive Edition" mit mehr Speicher und Goldakzenten wechselt für 3.999 Yuan den Besitzer, was etwa 541 Euro entspricht. In Deutschland wird das Smartphone wohl - wie bei Xiaomi-Geräten üblich - offiziell nicht angeboten werden.

Das neue Smartphone vertreibt der chinesische Hersteller erstmals auch mit internationalen LTE-Bändern in einer "Global Edition".

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