Kooperation mit VW Dresden will Modellstadt für E-Mobilität werden

Mit dem Aufbau eines eigenen Forscherteams soll im nächsten Jahr begonnen werden.

Nach Berlin, Hamburg und München soll Dresden die vierte deutsche Großstadt werden, die der Autobauer Volkswagen (VW) zum Zentrum der Mobilität der Zukunft ausbauen will.

Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei die Gläserne Manufaktur, in welcher nach dem Produktionsende im Frühjahr dieses Jahres, ab nächstes Jahr der E-Golf produziert wird. Darüber hinaus will VW an dem Standort auch Forschung und Entwicklung etablieren.

Volkswagen Sachsen entwickeln für die Stadt Dresden eine Verkehrs-App ("UMA"), die den Stadtverkehr in der Landeshauptstadt effizienter und staufreier gestaltet.

Laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sind derzeit auf Dresdens Straßen gerade einmal 200 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge unterwegs. Zudem soll es in der sogenannten Gläsernen Manufaktur, der Dresdner Automobilmanufaktur von VW, mit der Herstellung weitergehen.

Hand in Hand arbeiten die Landeshauptstadt Dresden und Volkswagen Sachsen daran, die Elektromobilität in großen Schritten voranzutreiben.

Die Stadtverwaltung trägt ihren Teil dazu bei, indem sie ihren Fuhrpark kurzfristig elektrifiziert und wesentlich mehr E-Fahrzeuge in selbigen integriert. Volkswagen unterstützt dieses Unterfangen mit einer entsprechenden Testflotte.

Mittels eines innovativen Management des E-Fuhrparks wird sowohl die kommunale als auch die private Nutzung der Flotte mit einem neuartigen Car-Sharing-Projekt verknüpft. Die bisher 30 öffentlichen Ladesäulen in der Stadt für E-Autos sollen bis 2025 auf bis zu 250 Ladestationen ausgebaut werden. Dresden und Volkswagen Sachsen streben an, dies in der Mobilitätspartnerschaft gemeinsam mit anderen Partnern auszugestalten. Bis dahin sollen auch 30 sogenannte Mobilitätsstandorte eingerichtet werden - zentrale Verkehrknotenpunkte für öffentlichen Nahverkehr, E-Bikes und Car-Sharing. Bis 2025 sollen es bis zu 25.000 werden. Weitere Eckpfeiler der Partnerschaft zwischen dem Autohersteller und der Landeshauptstadt sind hochautomatisiertes und vernetztes Fahren sowie Parken, Software-Dienstleistungen für Mobilität, innovative Verkehrssteuerung sowie Luftreinhaltung. Als mögliches Pilotprojekt ist etwa die Erprobung von Fahrassistenzsystemen für die Cargo-Tram im Gespräch.

In der Gläsernen Manufaktur wird ein Business Inkubator aufgebaut, in dem Startups Mobilitätsdienstleistungen der Zukunft entwickeln. Darin geht es um eine umfangreiche Kooperation zwischen der Volkswagen AG und der Stadt Dresden in den Bereichen Elektromobilität und Digitalisierung.

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