Supermond 2016: So groß war er seit 70 Jahren nicht mehr!

The biggest-appearing full moon is called the supermoon. This happens when the closest approach of the moon's orbit coincides with the full moon. This shows full-size trees on the skyline with the supermoon rising over

Südtirol Online: Stichwort "Supermond" - was macht den Mond am Montag so "super", dass er sich diesen Namen verdient? Das entspricht etwa dem Größenunterschied zwischen einer 2- und einer 1-Euro-Münze.

Vorweg gesagt: Ja, es wird spektakulär.

Wer den Supermond beobachten will oder ein paar stimmungsvolle Fotos knipsen möchte, sollte sich vor einen dunklen, ländlichen Standort suchen.

Der Mond wird am Montag, dem 14. November, rund 8 % größer erscheinen als im Durchschnitt und auch etwas heller leuchten. Aber wie kann das sein? Zum Vergleich: Die durchschnittliche Entfernung des Mondes zur Erde beträgt etwa 385.000 Kilometer.

Genau diesen Punkt erreicht der Mond am Montag gegen 14.52 Uhr. Mit nur 356.509 Kilometern Entfernung kommt der Mond in extreme Erdnähe. Runde, horizontale Objekte wirken für uns immer größer, als sie tatsächlich sind.

Können wir den Supermond sehen? Im Westen ziehen zudem einige dichere Wolken durch. Zunächst sind es nur hohe Schleierwolken, wie hr-Meteorologe Ingo Bertram sagt. Für Surfer, die gerne Nachts bei Vollmond ihrem Hobby nachgehen, sollte es also perfekte Bedingungen geben.

Dazu kommt, dass es bereits im vergangenen Monat einen erdnahen Vollmond gab. Für die Bremer stehen die Chancen, den Supermond in voller Pracht zu bewundern, nicht so gut. Dadurch scheint er besonders groß und hell am Nachthimmel. Da er in einer elliptischen Form um die Erde kreist, verändert sich auch die Stärke des Tidenhubs immer wieder. Das Ereignis ist laut Sternwarte-Mitarbeiter Heinrich etwas Besonderes, die Bezeichnung "Supermond" aber doch eher eine Modeerscheinung und kein astronomischer Begriff.

Dazu kommt, dass der Supermond für die meisten Menschen wohl gar nicht so super aussehen wird.

Um 14.52 Uhr tritt die Vollmondphase ein.

So optimal wie am 28. September 2015 werden die Bedingungen aber wohl nicht werden. "Schließlich gibt es jeden Tag Gezeitenschwankungen", sagte Jim Garvin, leitender Wissenschaftler am Goddard Space Flight Center der NASA damals. Der sogenannte Supervollmond an sich - ein Begriff, der erst 2011 vom Astrologen Richard Nolle geprägt wurde und in der wissenschaftlichen Astronomie gar nicht verwendet wird - hat damit kaum zu tun.

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