10.000 bei Demo gegen Erdogan in Köln

Die von Aleviten veranstaltete Kundgebung fand unter dem Motto "Für Demokratie, Frieden und Freiheit" statt.

Dort hatten sich 25.000 Menschen versammelt, um gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan zu demonstrieren. Bei aller Wut und Verzweiflung, Gewalt ist kein Mittel des politischen Kampfes und nutzt in dieser Situation allein nur dem Diktator Erdogan. Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. Als Hauptredner ist der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Frank Überall, angekündigt. Sie stellte Fahnen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK sicher und zeigte die Träger wegen des Zeigens verbotener politischer Symbole an. Er nehme sich "frei von lästigen Fragen der Reporter, von kritischen Berichten über seine Politik, frei von kritischer Meinungsäußerung".

In Sprechchören riefen sie die internationale Gemeinschaft, vor allem aber Europa und Deutschland zur Solidarität mit der demokratischen Zivilgesellschaft, mit der Opposition und mit den Minderheiten auf.

Die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen kritisierte die Haltung der Bundesregierung.

In ihrem Aufruf zu der Kundgebung warf die Alevitische Gemeinde der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP von Erdogan vor, sie habe die Türkei "in einem atemberaubenden Tempo" zu einer Diktatur gemacht. Die EU-Vorbeitrittshilfen sowie Beitrittsgespräche müssten sofort gestoppt werden.

Außerhalb des Kundgebungsgeländes kam es zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es wurden Bengalos entzündet, Polizisten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Die Polizei setzte Schlagstock und Pfefferspray ein. Am Rand wartete eine Reiterstaffel und Wasserwerfen. Gerade jetzt müssten die kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den Menschen in der Türkei gestärkt werden. Sie haben gegen die Festnahmen von kurdischen Politikern in der Türkei protestiert.

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