Streik: Lufthansa sagt heute 830 Flüge ab

Bei Luftahnsa streiken die Piloten am Mittwoch- zahlreiche Flugzeuge werden nicht abheben. Betroffene Flüge können kostenlos storniert werden

Die Piloten bei der Lufthansa wollen mit Macht einen Tarifabschluss und haben ihren Streik um einen vierten Tag verlängert.

Am Samstag sollen laut der Gewerkschaft Cockpit nur Langstreckenflüge vom Streik betroffen sein. Eine Lösung im Pilotenstreik ist nicht in Sicht.

Erklärtes Ziel der Piloten sei es, von der Lufthansa ein verhandlungsfähiges Angebot zu erhalten, hatte Handwerg betont. Die Lufthansa annullierte bisher für Donnerstag 912 Flüge, etwa zwei Drittel der Verbindungen ihrer Stammmarke. Es seien alle Langstreckenverbindungen betroffen, die in dieser Zeit aus Deutschland abfliegen sollen, hieß es in einer Erklärung. Die Lufthansa bietet 2,5 Prozent über eine Laufzeit von gut sechs Jahren.

In dem Tarifkonflikt streikt VC für höhere Gehälter.

Seit Mittwoch strich die Airline insgesamt 2755 Flüge; davon betroffen waren insgesamt rund 345.000 Kunde. Die Langstreckenrouten würden hingegen "nahezu planmäßig" starten. Nur wenige Fluggäste wichen auf die Bahn aus.

Die Lufthansa forderte die Piloten erneut zu einer Schlichtung auf, was diese bislang ablehnen. Streikrunde einer Schlichtung zuzustimmen. "Wir sind als Vorstand für mehr als 120.000 Mitarbeiter verantwortlich und wollen Lufthansa zukunftsfähig aufstellen". Es ist der 14. Streik in der seit April 2014 schwelenden Tarifauseinandersetzung zwischen der Pilotengewerkschaft und der größten deutschen Airline.

Die Forderungen der VC nannte Hohmeister "abstrus" und "völlig unakzeptabel".

Am dritten Tag ist kein Ende des Piloten-Streiks bei der Lufthansa zu erkennen. Euro. "Wir haben nicht nur einen akuten Schaden, sondern merken in den mittelfristigen Buchungszahlen, dass sich das Buchungsverhalten ändert", sagte der Manager.

Unmittelbar nach einer Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Hessen weitete die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) den Ausstand auf zwei Tage aus. Am Sonntag werde nicht gestreikt, sagte Cockpit-Vorstandsmitglied Jörg Handwerg. Lufthansa hatte die Klage ruhen lassen, um die laufenden Gespräche mit der Vereinigung Cockpit nicht zu belasten.

Die VC errechnet daraus eine durchschnittliche Forderung von 3,66 Prozent im Jahr. Daraus ergibt sich eine Gesamtforderung der VC über den Fünfjahreszeitraum von 22 Prozent. Der Konzern schlug eine Lohnerhöhung um 4,4 Prozent sowie eine Einmalzahlung vor. Im Rahmen der "Gesamtlösung" hätten die Piloten eine "stärkere Vergütungserhöhung" bekommen sollen, erklärte Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens. Nach Angaben der Lufthansa waren am Mittwoch rund 2200 Flugtickets in Bahnfahrscheine umgewandelt worden. Auch Conrad Mayer von der Kreisstelle München des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes sagte, schon angesichts der großen Kapazitäten von rund 76 000 Hotelbetten im Großraum München falle der Streik nicht ins Gewicht.

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