Berlin: Lkw-Attacke am Breitscheidplatz - Polizei geht von Vorsatz aus

In Berlin ist ein Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt gerast

Der Tathergang, der Täter, das Motiv und der Lkw: Was bislang über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt bekannt ist und welche Spekulationen sich erhärten. Der Polizei zufolge soll es sich dabei um einen Anschlag handeln. "Ich wurde unmittelbar nach dem schrecklichen Vorfall auf dem Berliner Weihnachtsmarkt unterrichtet", teilte der CDU-Politiker am Montagabend mit. "Derzeit gibt es keine Hinweise auf weitere gefährdende Situationen in der City nähe Breitscheidplatz", twittern die Beamten.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere bietet dem Land Berlin jegliche Unterstützung durch die Bundespolizei an. Aus Respekt sollen am Dienstag die Weihnachtsmärkte in Berlin-Mitte geschlossen bleiben. BILD besuchte am Dienstag den Ort, an dem am Vorabend noch bis 20 Uhr Weihnachtsstimmung herrschte - bis ein polnischer Lkw in die Menschenmenge raste. Dabei wurden mindestens zwölf Menschen getötet. Ich wünsche den vielen Verletzten baldige Genesung. Das Universitätsklinikum Charité sei vorbereitet zur Aufnahme der vielen Verletzten.

Ein Live-Video auf der Facebook-Seite der "Berliner Morgenpost" zeigte zerstörte Buden auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, zahlreiche Polizei-Fahrzeuge waren zu hören. Zumindest neun Menschen sterben, 50 weitere werden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des LKW einer polnischen Spedition habe seit gestern Nachmittag keinen Kontakt mehr zu seiner Firma gehabt. Der Fahrer selbst hätte nach dem Zwischenfall die Flucht ergriffen, wäre aber nach kurzer Zeit festgenommen worden, so die Polizei. Die Polizei geht von einem Terrorakt aus, da ein Lkw mit Vorsatz in die Menschenmenge gesteuert wurde. Er war Pole. Der für den Staatsschutz zuständige Generalbundesanwalt in Karlsruhe übernahm die Ermittlungen. Der tatsächliche Todesfahrer floh, die Behörden gingen zunächst jedoch davon aus, ihn in Person des festgenommenen Pakistaners erwischt zu haben. 2015 über Passau ein.

Die Todesart des Beifahrers: Nach ARD-Informationen wurde er erschossen.

- GPS-Daten hätten laut des Spediteurs gezeigt, dass jemand gegen 15.45 Uhr den LKW bewegt habe. Erst nach etwa 50 Metern kommt der Sattelschlepper zum Stehen. Der Mann hat nach Angaben der Polizei den Lkw nicht gesteuert. Er berief sich auf Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden. Neuendorf bestätigte, dass der LKW ein polnisches Kennzeichen hat. Nach Berichten von dpa, ZDF und "Tagesspiegel " könnte es sich um einen Mann mit afghanischem oder pakistanischem Hintergrund handeln. Dort befindet sich Berlins grösste Flüchtlingsunterkunft. Laut dem deutschen Bundesjustizminister Heiko Maas übernimmt die Bundesanwaltschaft wegen erhöhtem Terrorverdacht den Fall. Für den Nachmittag kündigte er eine Pressekonferenz an.

Ein Augenzeuge sagte, er könne nicht beurteilen, ob der Fahrer betrunken gewesen sei oder ob er absichtlich in die Menge gefahren ist, jedenfalls habe er keinerlei Anstalten gemacht, sein Gespann zu bremsen. Die Frau des Fahrers habe am Montagnachmittag noch mit ihrem Mann telefoniert, danach sei der Pole nicht mehr zu erreichen gewesen. "Er ist mein Vetter, ich kenne ihn seit meiner Kindheit". Seither sei dieser nicht ans Telefon gegangen, sagt er dem Sender TVN 24. In Berlin sollte er angeblich Stahlgestelle entladen.

Noch am Montagabend wurde Kritik an der Berliner Polizei laut. Um 19.34 Uhr habe sich der Lkw aber dann in Gang gesetzt.

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