Zsa Zsa Gabor: Was wird aus Frederic Prinz von Anhalt?

Die letzten 30 Jahre war Gabor mit von Anhalt verheiratet. Und der will seine 26 Jahre ältere Frau gebührend verabschieden - mit einer Trauerfeier und einem eigenen Spielfilm. "Sie starb nicht alleine, allen waren hier", sagt der 73-Jährige gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Auch abseits der Leinwand setzte sie sich gekonnt in Szene: Sie war Dauergast in Klatschblättern und zählte zu den Stützen der High Society in Hollywood. So zählten zu ihren Ehemännern der Schauspieler George Sanders, †65, der Unternehmer Herbert Hunter, Diplomat Burhan Asaf Belge, †67, Conrad Nicholson Hilton, †91, Gründer der Hilton-Hotels, John W. Ryan, †81, Erfinder der Barbie-Puppen, Joshua S. Coden, ein texanischer Ölmagnat, Anwalt Michael O'Hara, und seit 1986 Prinz Frédéric von Anhalt.

Die im Februar 1917 in Budapest geborene Gabor sei friedlich eingeschlafen, sagte von Anhalt.

Zahlreiche Stars betrauerten Tod der früheren "Miss Ungarn" im Internet. Ihren ungarischen Akzent behielt sie auch nach der Übersiedlung in die USA bei, er wurde ihr oft parodiertes Markenzeichen. In ihrer Autobiografie dokumentierte sie eine lange Reihe von Affären. In den 50er Jahren stand Gabor häufig vor der Kamera, darunter in Filmen wie "Moulin Rouge", "In den Krallen der Venus" und "Serenade einer großen Liebe". Doch angeblich soll sie bei einem schwach geworden sein: Frank Sinatra.

Die Diva erzählte gerne, dass sie nicht nur John F. Kennedy, sondern auch Henry Fonda und Elvis Presley habe abblitzen lassen.

Ihre romantischen Verbindungen umfassten auch eine intime Begegnung mit Filmlegende Greta Garbo. "Ich konnte nicht anders und küsste sie zurück, weil sie so überwältigend stark und schön war". 2010 hatte sie eine schwierige Hüftamputation, ein Jahr später musste ein Bein teilamputiert werden.

Gabor kämpfte seit geraumer Zeit mit gravierenden gesundheitlichen Problemen und musste mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seit 2002 saß sie nach einem Autounfall im Rollstuhl.

Schauspielerin Barbara Eden ("Bezaubernde Jeannie") würdigte ihre verstorbene Kollegin mit den Worten: "Sie und ihre Schwestern waren reizende Damen, es war immer lustig und entzückend, sie um sich zu haben".

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