Hörbücher: Apple-Audible-Deal beendet, iTunes-User profitieren

5 inspirierende Hörbücher

Audible und iTunes haben ihren Exklusiv-Deal beendet.

Doch nun haben Apple und Audible die Ausschließlichkeitsverpflichtung fallen lassen.

Nun wird das Verfahren eingestellt. Die beiden Giganten Apple und Amazon ziehen auf Druck des Bundeskartellamtes eine Klausel zurück, die andere Anbieter aussperrte. Der Entscheidung der Konzerne ist in Reaktion auf ein Verfahren erfolgt, das die Wettbewerbsbehörde im November 2015 gegen Apple sowie die Amazon-Tochter Audible eingeleitet hatte. Auslöser war eine Beschwerde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Amazon und Audible außerdem vorwarf, ihre dominante Marktstellung zu benutzen, um Verlagen "unzumutbare Bedingungen" für den Vertrieb von Hörbüchern vorzuschreiben. Das Verwaltungsverfahren wurde zugleich eingestellt. Aufgrund dieser Ausschließlichkeitsverpflichtungen, die schon vor der Übernahme von Audible durch Amazon im Jahr 2008 bestanden, musste Apple seine Hörbücher ausschließlich von Audible beziehen, und Audible durfte neben dem iTunes-Store von Apple keine anderen Plattformen für den digitalen Musikvertrieb beliefern. Eine größere Angebotsvielfalt und niedrigere Preise für die Verbraucher werden ermöglicht.

Die infolge von Kontakten mit der Kommission und dem Bundeskartellamt getroffenen Vereinbarung dürfte den Wettbewerb im Bereich des Vertriebs herunterladbarer Hörbücher in Europa verbessern. Der Verband, der die Interessen von Verlagen und Buchhandlungen vertritt, ging gegen die Exklusiv-Vereinbarungen vor, nach denen Apple die Hörbücher für seinen Download-Dienst nur bei Audible bezog.

Bisher wurden im iTunes Store ausschließlich Hörbücher von Audible angeboten. Hörbuchverlage sollen durch das Ende der Exklusivvereinbarung neue Absatzmöglichkeiten erhalten.

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