ARD-Vorwahlumfrage Saarland: CDU und SPD im Saarland nahezu gleichauf

SPD und FDP

Während sich laut einer Umfrage für die ARD die Regierungspartner CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, liegt die Union im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" deutlich vorn. Die Grünen würden mit 4,5 Prozent (minus 0,5) den Wiedereinzug in den Landtag knapp verfehlen. (Zum Vergleich: Mit der Arbeit der Bundesregierung waren im DeutschlandTrend Anfang März 44 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden). Eine Fortsetzung der großen Koalition ist in jedem Fall möglich.

Im Landtag vertreten wäre die AfD mit sieben Prozent.

Linksfraktionschef Oskar Lafontaine rechnet mit einem Ende der großen Koalition im Saarland.

Eine reichliche Woche vor der Landtagswahl im Saarland legen Umfragen nahe, dass ein Machwechsel von der derzeit regierenden großen Koalition hin zu einem rot-roten Bündnis möglich sein könnte. "Es scheint so, dass eine Wechselstimmung da ist", sagte Lafontaine.

Eine CDU-geführte Landesregierung würden generell nur 29 Prozent der Befragten befürworten, eine SPD-geführte hingegen 55 Prozent.

Wieder ist der Schulz-Effekt am Werk - denn seit der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz habe sich die SPD in NRW um fünf Prozentpunkte verbessert, bescheinigt Forsa. Das Ziel der CDU sei es, "deutlich stärkste Kraft zu werden", sagte die Regierungschefin. Der SPD-Chef warnte aber auch, dass Umfragen keine Wahlergebnisse seien.

Anke Rehlinger und Annegret Kramp-Karrenbauer. Seit 2012 regiert die CDU mit der SPD als Juniorpartner das kleinste Flächenland - Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer will diese Koalition fortsetzen.

- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18 Jahren - Fallzahl: 1.001 Befragte - Erhebungszeitraum: 13.03.2017 - 15.03.2017 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl - Fehlertoleranz bei 1.000 Befragten:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%. "Zurzeit wissen 53 Prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen", so das Politbarometer.

Neben Rehlinger und Kramp-Karrenbauer gibt es natürlich noch weitere Spitzenkandidaten für die Wahl im Saarland. Für die FDP ist Oliver Luksic in den Wahlkampf gegangen - das tat er auch schon bei den vergangenen Landtagswahlen, schaffte es aber nicht einmal, seine Partei in den Landtag zu bekommen. Die Forschungsgruppe weist deshalb darauf hin, dass ein Scheitern von Grünen und FDP an der Fünf-Prozent-Hürde keineswegs sicher ist.

Herbert Ulrich kandidiert für die Grünen und Rudolf Müller für die Alternative für Deutschland. Zehn Prozent werden es zwar wohl nicht werden, aber die Chancen stehen dennoch nicht schlecht.

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