CDU vor der SPD, trotzdem droht der Machtverlust

SPD und FDP

Für die Grünen wollen 14 Prozent der Befragten votieren, für die FDP neun und für den von der Fünfprozenthürde befreiten SSW drei Prozent. Die Grünen würden mit 4,5 Prozent (minus 0,5) den Wiedereinzug in den Landtag knapp verfehlen.

Die Saar-SPD hält sich offen, ob sie nach der Wahl die große Koalition fortsetzen oder ein Linksbündnis bilden wird.

Im direkten Duell der Spitzenkandidatinnen liegt Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) klar vorn. Oskar Lafontaine, der Chef der Linksfration, ist jedenfalls optimistisch und rechnet bereits mit dem Ende der großen Koalition im Saarland. Die AfD käme mit 7 Prozent erstmals in den Landtag, die Linke müsste bei 5 Prozent um ihren Einzug ins Parlament bangen. "Es scheint so, dass eine Wechselstimmung da ist", sagte Lafontaine.

Seit der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz habe sich die NRW-SPD in der Forsa-Umfrage um fünf Prozentpunkte verbessert.

Eine CDU-geführte Landesregierung würden generell nur 29 Prozent der Befragten befürworten, eine SPD-geführte hingegen 55 Prozent.

Kramp-Karrenbauer und auch Rehlinger machten in einer Diskussionsrunde im Saarländischen Rundfunk am Donnerstagabend deutlich, ihre Partei bei der Wahl zur stärksten Kraft machen zu wollen. Ziel sei es nun, stärkste Kraft im Saarland zu werden. "Wir sind knapp dran", hob Rehlinger mit Blick auf die stark gestiegenen Umfragewerte für die SPD hervor. Beim Thema "Soziale Gerechtigkeit "kann die SPD einen Kompetenzvorsprung vorweisen - mit 38 Prozent liegt sie klar vor der CDU (21 Prozent) und der Linkspartei (18 Prozent)".

Noch regiert im Saarland eine große Koalition unter Führung der CDU.

Für die Erhebung befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1054 Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich wird bei einem Anteilswert von 40 Prozent mit gut +/- drei Prozentpunkten angegeben und bei einem Anteilswert von zehn Prozent mit gut +/- zwei Punkten. "Zurzeit wissen 53 Prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen", so das Politbarometer. Auf die Frage, wie ein zweiter Platz hinter der Union einzuordnen wäre, sagte Rehlinger: "Wenn man sich etwas vorgenommen hat, ist man immer ein Stück weit enttäuscht, wenn es nicht klappt."Rehlinger betonte, zu allen Spitzenkandidaten außer dem der AfD ein "unverkrampftes und gutes Verhältnis "zu pflegen". Für die FDP ist Oliver Luksic in den Wahlkampf gegangen - das tat er auch schon bei den vergangenen Landtagswahlen, schaffte es aber nicht einmal, seine Partei in den Landtag zu bekommen. Aus diesen Gründen wird deshalb keine Partei unter 3 Prozent in der Sonntagsfrage ausgewiesen.

Herbert Ulrich kandidiert für die Grünen und Rudolf Müller für die Alternative für Deutschland.

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