EASA plant Warnung vor Luftwirbeln durch sehr große Flugzeuge

Airbus A380 von Emirates

Berlin. Ein A380 hat einen deutschen Charterflieger beinahe zum Absturz gebracht!

Die Untersuchungen zu den Gefahren seien im Herbst 2016 nach diversen Vorkommnissen aufgenommen worden.

Dabei steigt der Handlungsdruck der Behörden. Die Wirbelschleppen (siehe Erklärung unten) des Flugzeuggiganten erfassten den Business-Jet kurz darauf. Die Triebwerke fielen aus, die Maschine überschlug sich mehrfach und raste ungebremst auf das Arabische Meer zu. Sie brachen den Flug ab und wichen mit verletzten Passagieren nach Maskat aus. Am Flugzeug selbst richtete das Manöver so große Schäden an, dass es nicht mehr einsetzbar ist. Es wurden Mindestdistanzen und Wartezeiten bei Start und Landung festgelegt. Die EASA will nun im April eine spezielle Sicherheitsanweisung für große Flugzeuge vorlegen, von der es einen Diskussionsentwurf gibt.

"Zwischenfälle mit Wirbelschleppen im Reiseflug oberhalb von 10.000 Fuß nahmen in den letzten Jahren kontinuierlich zu", zitiert der "Aviation Herald" aus einem Entwurf der EASA. Danach werden Piloten und Fluglotsen aufgerufen, das Risiko durch Wirbelschleppen zu verringern. Luftwirbel hinter sehr großen Flugzeugen wie dem Airbus A380 und den Boeing-Modellen 747 und 777 können andere Flugzeuge vor allem dort buchstäblich verwehen und in arge Bedrängnis bringen.

Andere Crews sollten sich - sofern möglich - an deren Kondensstreifen orientieren und die Anschnallzeichen nicht erst dann eingeschalten, wenn sie den Weg eines Flugzeug der Wirbelschleppenkategorie "Heavy" oder "Super" queren, rät die EASA. Neue Mindestabstände für die Staffelung der Flugzeuge in der Luft werden in dem Entwurf nicht genannt, schreibt die "Welt". Der Branchenblog berichte, dass Fluglosten angeblich angewiesen wurden, besonders sorgfältig die Flugroten des A380 zu planen.

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