Ermittlungen wegen Rolle Russlands — FBI-Chef

U.S. President Trump and German Chancellor Merkel

Insgesamt überschatten die unbewiesenen Vorwürfe Trumps Präsidentschaft nun schon seit zwei Wochen massiv.

Das FBI verfügt über keinerlei Belege für einen vermeintlichen Lauschangriff auf den heutigen Präsidenten Donald Trump durch seinen Vorgänger Barack Obama.

US-Präsident Donald Trump gerät in der Affäre um mögliche Absprachen seines Wahlkampfteams mit Russland immer stärker unter Druck.

Das bestätigte FBI-Chef James Comey in einer Anhörung durch das Repräsentantenhaus in Washington.

Antwort: Es kam zu Hackerangriffen auf E-Mail-Konten von Mitgliedern und Mitarbeitern des Parteivorstands der Demokraten.

Hacker hatten während des Wahlkampfs die Parteizentrale der Demokraten sowie das Clinton-Team angegriffen. Ziel sei gewesen, das Ergebnis zu beeinflussen und Clintons Glaubwürdigkeit und Wählbarkeit zu schaden. Ein Sprecher Obamas wies die Vorwürfe zurück.

Es gehe nicht zuletzt darum, zu klären, ob irgendwelche Straftaten begangen worden seien, führte Comey weiter aus.

"NSA und FBI sagen dem Kongress, dass Russland den Wahlvorgang nicht beeinflusst hat", twitterte Trump noch während der Anhörung - eine bewusste Verzerrung der sehr spezifischen Aussage Comeys, dass Russland konkret keine US-Wahlmaschinen gehackt habe. Ihm lägen "keine Anhaltspunkte" für einen derartigen Verdacht vor, sagte der Republikaner Nunes am Sonntag. "Ich glaube nicht, dass der Trump Tower tatsächlich abgehört wurde", hatte selbst der republikanische Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Devon Nunes, schon am Sonntag ausgerechnet bei Trumps Lieblingssender Fox verkündet: Vielen Republikanern scheint die Sache inzwischen unangenehm zu werden. Der Demokrat Schiff sieht hingegen Indizien für eine Absprache und fordert weitere Ermittlungen. Mitarbeiter schwächten das später etwas ab: Trump habe nicht wörtlich gemeint, dass Obama selber Gespräche mitgehört habe.

Das Weiße Haus nimmt die Abhörvorwürfe gegen Barack Obama nicht zurück. Flynn musste zurücktreten - die offizielle Begründung lautete, dass er Vizepräsident Mike Pence falsch über die Telefonate informiert habe. Andere Überwachungsmaßnahmen gegen Trump und seine Vertrauten könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden, fügte der Republikaner hinzu. Bisher hat sich die Behörde aber nicht öffentlich dazu geäußert, ob diese Untersuchungen auch die angeblichen Kontakte von Trumps Wahlkampfteam nach Russland einschließen.

Comey berichtete zudem von einer Untersuchung, mit der geklärt werden soll, ob Trumps Wahlkampfteam und Russland "ihre Bemühungen koordiniert haben".

Trump hatte bereits im Februar erstmals den Vorwurf erhoben, Obama habe ihn während des Wahlkampfs im New Yorker Trump Tower abhören lassen.

Eine Überwachung von Trumps Telefonen habe es aber nicht gegeben.

Frage: Welche Beweise gibt es für seine Behauptungen? Auch der frühere Geheimdienstdirektor James Clapper hatte ein Abhören verneint. US-Justizminister Jeff Sessions hat sich aus diesen Ermittlungen zurückgezogen, nachdem bekanntwurde, dass der ehemalige Senator seine Kontakte vor dem Wahlkampf zu russischen Vertretern verschwiegen hatte.

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