Es wird immer enger: CDU und SPD im Saarland fast gleich auf

SPD und FDP

Nach den Ergebnissen dieser Umfrage wäre neben einer Fortsetzung der großen Koalition ein rot-rotes Regierungsbündnis möglich. "Die Fehlertoleranz beträgt 3,1 Prozentpunkte (bei 50% Anteilswert) bis 1,4 Prozentpunkte (bei 5% Anteilswert)". Vor nicht mal einem Jahr drohte sie unter die 20 Prozentmarke in den Umfragen zu fallen, drohte sie, ihren Status als Volkspartei zu verlieren. Dort sieht es für die amtierende Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) besser aus. Während sich laut einer Umfrage für die ARD die Regierungspartner CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, liegt die Union im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" deutlich vorn.

Die AfD könnte mit 7 Prozent erstmals den Einzug in den Düsseldorfer Landtag schaffen, die Linke muss bei 5 Prozent um die Wahl in das Düsseldorfer Parlament bangen. Ein anderer Job in der Landespolitik kommt für sie nicht in Frage, wie sie betont. Am 26. März ist es soweit, und diesmal wird die Wahl an der Saar ganz besonders im Fokus stehen: Einerseits als Auftakt des Wahljahrs 2017 mit weiteren Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai und vor allem der Bundestagswahl im September. Schlecht sieht es für Grüne und FDP aus.

Dennoch verlöre die derzeit regierende rot-grüne Koalition ihre Mehrheit: Denn die Grünen drohen laut der Umfrage mit nur sechs Prozent ihr Wahlergebnis von 2012 fast zu halbieren. Ein rot-rotes Bündnis unterstützen demnach 36 Prozent, Rot-Rot-Grün 27 Prozent. Eine mögliche rot-rote Landesregierung bezeichneten 28 Prozent als gut, Rot-Rot-Grün findet die Zustimmung von 23 Prozent.

Wenn die Bürger im Saarland ihre Ministerpräsidentin direkt wählen könnten, würden sich 51 Prozent für Amtsinhaberin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) entscheiden. Gegenüber der Umfrage im Januar ist das ein Minus von neun Punkten.

Rehlinger sagte trotz der Zahlen, besonders wichtig sei es für die SPD, stärkste Partei zu werden, denn "die hat auch eine deutlich bessere Verhandlungsposition". Zum Vergleich: Mit der Arbeit der Bundesregierung waren im DeutschlandTrend Anfang März 44 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden.

Bundespolitische Themen spielen für die Wahlentscheidung der Saarländer zehn Tage vor der Wahl eine relativ große Rolle. Denn für alle repräsentativen Befragungen müssen Schwankungsbreiten berücksichtigt werden. Im ZDF-"Politbarometer" gaben 55 Prozent der Befragten an, dass sie lieber Kramp-Karrenbauer als Regierungschefin hätten. Hinzu kommt, dass der Rundungsfehler für kleine Parteien erheblich ist. Eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP fände nur bei 29 Prozent der Befragten Unterstützung.

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