HP Enterprise und BASF bauen gemeinsam Supercomputer

Wie teuer das Projekt die BASF kommt, wollte der Konzern nicht sagen.

BASF und Hewlett Packard Enterprise (HPE) haben bekanntgegeben, dass sie bei der Entwicklung eines der weltweit größten Supercomputer für die industrielle chemische Forschung am BASF-Hauptsitz in Ludwigshafen dieses Jahr zusammenarbeiten wollen.

Der Supercomputer basiert auf der aktuellen Generation der Apollo 6000 Serie von HPE. Die Systemarchitektur soll es ermöglichen, dass mehrere Rechenknoten gleichzeitig an einer komplexen Fragestellung arbeiten können. Der Supercomputer wird aus mehreren hundert Rechnerknoten bestehen. Mit weiteren Spezifikationen hält sich BASF noch zurück.

Durch die Intel Xeon Prozessoren, das Intel Omni-Path Netzwerk mit hoher Bandbreite und schneller Reaktionszeit sowie die Managementsoftware von HPE arbeitet der Supercomputer wie ein einziges System mit einer effektiven Leistung von mehr als 1Petaflop (1 Petaflop entspricht einer Billiarde (10) Rechenoperationen pro Sekunde). Zum Vergleich: Der Rechner der Max-Planck-Gesellschaft in Garching bei München erreicht 1,28 Petaflops und steht auf der Liste der 500 leistungsfähigsten Rechner derzeit auf Rang 78. In diesem Whitepaper erhalten Sie alle Informationen, die erforderlich sind, um Haftungsrisiken für das Management zu vermeiden und Sorgfaltspflichten einzuhalten.

Der Supercomputer soll es ermöglichen, komplexe Fragestellungen unabhängig vom Forschungsgebiet zu beantworten.

"Der Supercomputer wird die Anwendung und Entwicklung komplexer Modellierungen und Simulationen ermöglichen und eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten für unsere BASF-Forschung", ist sich Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Technology Officer von BASF, sicher. Als Teil der Digitalisierungsstrategie plant das Unternehmen mit dem Supercomputer seine Kapazitäten für virtuelle Experimente deutlich auszubauen. Der Rechenbolide sei gemeinsam von HPE- und BASF-Experten geplant und entwickelt worden, um exakt die Anforderungen des Chemiegiganten abzudecken. Sowohl die Kosten als auch die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte soll deutlich reduziert werden. BASF könne beispielsweise Prozesse auf Katalysatoroberflächen präziser nachstellen und zudem neue Polymere mit bestimmten Eigenschaften schneller entwickeln.

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