Schwerer Zwischenfall zwischen Syrien und Israel

Nach Angriffsflügen Israelische Jets mit syrischen Raketen beschossen

Im Jordantal war wegen der Ereignisse Sirenenalarm ausgelöst worden. Nach Angaben der israelischen Armee flog die Luftwaffe Angriffe auf mehrere Ziele in Syrien.

Eine Routine-Mission hat es wohl werden sollen: aufsteigen, feuern, umkehren - und dann sofort den Mantel des Schweigens ausbreiten über diesen Luftangriff. Die Schiitenmiliz ist dann gewiss für Israel ein anderer Gegner als im Krieg von 2006 - kampferprobt und von Assad zum Dank bestens ausgerüstet mit syrischen Waffen. Die syrischen Streitkräfte hatten Palmyra Anfang März vom IS zurückerobert. Syriens Armee erklärte hingegen, die Luftabwehr habe einen von vier Jets abgeschossen, die in den syrischen Luftraum eingedrungen seien, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete.

Syrien behauptete, ein israelisches Kampfflugzeug abgeschossen zu haben. "Die Sicherheit des Piloten und des Flugzeuges war nie gefährdet", sagte ein Militärsprecher in Tel Aviv. Demnach wurde eine der aus Syrien abgefeuerten Raketen vom Luftabwehrsystem der Armee abgefangen, Medienberichten zufolge nördlich von Jerusalem. Sie hätten wie Explosionen beim Abfangen von Raketen durch Israels Raketenabwehrsystem "Iron Dome" geklungen. Mitglieder der von Iran finanzierten Hisbollah kämpfen im Syrienkrieg an der Seite der Regierungskräfte. Israel und Syrien befinden sich seit dem Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1967 noch immer offiziell im Kriegszustand.

Israels Militär dementierte jedoch, dass ein Kampfflugzeug seiner Luftwaffe abgeschossen wurde.

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