Fliegender Wechsel im Schloss Bellevue

Joachim Gauck Joachim Gauck im Januar 2017

Joachim Gauck (M) zusammen mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, beim Großen Zapfenstreich.

Zum Zapfenstreich hatte Gauck, wie es Tradition ist, drei Musikstücke persönlich ausgewählt.

Kurz vor seinem Wechsel ins Schloss Bellevue muss Frank-Walter Steinmeier die Absage eines wichtigen politischen Weggefährten hinnehmen. Gabriel würdigte in einem Interview die Verdienste Gaucks. Im rbb-"Inforadio" sagte Bartsch, Gauck habe eine solide Amtszeit hingelegt. Allerdings hätte man sich gewünscht, dass der frühere DDR-Pastor das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland mehr gefördert hätte.

Gauck hatte mit Verweis auf sein Alter bereits im vergangenen Sommer angekündigt, nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Am Ende geht er, Arm in Arm mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt, noch einmal langsam den Weg vom Park zurück ins Schloss. Steinmeier (61) wurde im Februar als Nachfolger gewählt.

Frank-Walter Steinmeier übernimmt als neuer Bundespräsident das höchste Amt im Staat von Joachim Gauck. Der Leiter der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, der eigentlich mit Steinmeier ins Bundespräsidialamt wechseln und dort die innenpolitische Abteilung übernehmen sollte, ziehe es nun vor, im Auswärtigen Amt zu bleiben, berichtet der "Spiegel".

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