Unglück in Kamenz Taucher tot aus geflutetem Steinbruch geborgen

Rettungskräfte versuchen den Untergegangenen unter Wasser zu entdecken

Kamenz. In einem gefluteten ehemaligen Steinbruch in Kamenz (Landkreis Bautzen) wird ein Taucher vermisst. Die Chancen, ihn noch lebend zu retten, sind nach Angaben eines Polizeisprechers gering. Nicht ausgeschlossen wird, dass gesundheitliche Probleme zu dem Unglück geführt haben. Der Mann aus dem Raum Dresden war am Vormittag mit zwei 52 und 35 Jahre alten Begleitern in den See gestiegen.

Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, gelang es der Polizei gemeinsam mit Sporttauchern örtlicher Vereine, den leblosen Körper des Mannes in 50 bis 60 Meter Wassertiefe zu entdecken und an die Oberfläche zu bringen.

Der von einer Tauchbasis genutzte See ist etwa 70 Meter tief. Da Feuerwehr und Polizei nicht viel ausrichten konnten, wurden Spezialtaucher angefordert, um die Person zu bergen. Sachsens Polizei habe keinen Tauchroboter. Nun herrscht traurige Gewissheit: Der vermisste Taucher ist gestorben.

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