Demonstrationen | Tausende fordern von Trump: Steuerunterlagen offenlegen

Die Demonstranten hileten Schilder hoch

Die Demonstrationen in Dutzenden Städten, unter anderem in Washington.

Die Demonstrationen fanden am sogenannten "Steuertag" statt: der 15. April ist jährlich der Stichtag, bis zu dem Amerikaner ihre Steuererklärungen abgeben müssen. Als sie das Trump-Hotel passierten, skandierten sie die Parole "Schande". "Was versteckst Du?" stand auf mitgeführten Schildern.

In New York gingen ebenfalls tausende Menschen auf die Straße.

So gab es unter anderem Proteste in Washington, Chicago, New York sowie in Los Angeles. Selbst vor Trumps Privatclub Mar-a-Lago in Florida demonstrierten mehrere Menschen. Der Tag wurde gewählt, weil bis zum 18. April in den Vereinigten Staaten die Steuererklärungen für das Jahr 2016 fällig sind. In einem Park im kalifornischen Berkeley lieferten sich Trump-Anhänger und -Gegner mehrere Auseinandersetzungen. Mindestens 13 Personen wurden festgenommen. Zwei Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher dem Sender CNN.

Demonstranten in Houston fordern bei Protestmärschen Trump dazu auf, seine Einkommensteuererklärung offenzulegen.

In den USA ist es seit Jahrzehnten üblich, dass Präsidentschaftskandidaten und Präsidenten ihre Steuerunterlagen veröffentlichen, auch wenn es gesetzlich nicht von ihnen verlangt wird.

Damals argumentiert er, dass er seine Steuererklärung wegen einer seit Jahren laufenden behördlichen Prüfung nicht veröffentlichen könne. Auch nach seinem Wahlsieg am 8. November ist Trump nicht von seiner Haltung abgerückt, die den Gepflogenheiten in den USA widerspricht. Dieses Verhalten nährte bei Kritikern den Verdacht, dass der Ex-Immobilienmogul etwas zu verbergen habe, so zum Beispiel Teile seiner Geschäftsverbindungen.

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