DNA-Probe negativ: Festgenommener im Fall Bögerl wieder frei

Außerdem legen die Aufnahmen nahe, dass der Verdächtige ursprünglich aus einem Ort in der Nähe von Heidenheim kommt und sich dort gut auskennt.

Am frühen Mittwochabend sei der Mann dann in seiner Wohnung angetroffen, schließlich festgenommen und nach Ulm gebracht worden.

Der Tatverdacht gegen ihn habe sich nicht erhärtet, sagte Armin Burger, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Donnerstagnachmittag in Ellwangen.

Seitdem sucht die Polizei vergeblich nach dem Täter. Binnen kürzester Zeit meldeten sich fast fünfzig Leute, die den Mann identifizierten.

Kriminalbeamte untersuchen im April 2010 bei Heidenheim-Nietheim den Waldboden. Der Tod der Bankiers-Ehefrau gilt als einer der großen ungelösten Mordfälle in Deutschland. Die zweifache Mutter Maria Bögerl war am 12. Mai 2010 aus ihrem Haus entführt und umgebracht worden.

Nach der Entführung Bögerls im Mai 2010 hatte der Täter 300.000 Euro verlangt. Die Geldübergabe scheiterte, Tage später wurde die Leiche der Frau gefunden.

Rund 100 Einsatzkräfte durchkämmen mit Hunden den Wald an der Autobahn zwischen Heidenheim und Aalen.

Bis jetzt konnte die Polizei den Mörder nicht fassen. Der Ehemann von Bögerl tötete sich später selbst - er war in Verdacht geraten, in den Fall verwickelt zu sein.

Vor sieben Jahren wurde die Bankiersgattin Maria Bögerl aus ihren Haus entführt und getötet.

Wenn wirklich gestimmt hätte, was er im Juli 2016 zwei Männern in Hagen in Nordrhein-Westfalen erzählte - und dabei unwissentlich in einen Handyrekorder sprach -, hätte einer der spektakulärsten Mordfälle der deutschen Kriminalgeschichte nach sieben Jahren wohl endlich zu den Akten gelegt werden können. In breitem Schwäbisch soll er gesagt haben: "Ich hasse die ganze Familie Bögerl!" Der oder die Täter nutzten dazu das Fahrzeug von Frau Bögerl, einen schwarzen Mercedes A-Klasse, Kennzeichen HDH - MB770. Der Mann sei im nordrhein-westfälischen Hagen aufgetaucht, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) am Mittwoch. Es mehren sich Zweifel am Vorgehen der Ermittler und am Sinn der öffentlichen Fahndung. Denn bei seinem Anruf hat er laut Ermittler mit schwäbischem Dialekt gesprochen.

Die beiden Männer zeichneten den weiteren Rest des Gesprächs auf und übergaben es den Ermittlern. Daraufhin führt ein Mann die Polizei monatelang mit falschen Hinweisen in die Irre.

Weiterhin soll diese Person im Besitz eines Bundeswehr-Kampfmessers der Marke "Aitor Jungle King III" gewesen sein. Aufgrund der langen Liegezeit der Leiche von Maria Bögerl können die Ermittler allerdings die Stichverletzungen nicht mehr einer konkreten Waffe zuordnen, wobei die Länge der Klinge in etwa stimmen könnte.

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