Dreist oder genial? Burger King schleust Werbung in Google-Lautsprecher hinein

Werbung Google Home Burger King Connected Whopper	Bildquelle Burger King

Nicht einmal drei Stunden später antwortete Google Home nicht mehr auf die Frage nach dem Whopper - zumindest nicht, solange diese von dem betreffenden Burger-King-Angestellten in der Werbung gestellt wurde.

Bis Google jedoch zum Gegenangriff überging, hatten zahlreiche User großen Spaß daran, den Wikipedia-Eintrag für den Whooper ständig abzuändern. In einem TV-Werbespot sagte ein Mitarbeiter der Fastfood-Kette, er könne in so kurzer Zeit nicht alle Zutaten des Burgers aufzählen, aber er habe eine Idee.

Ein TV-Werbespot aktivierte viele solcher "Google-Home"-Lautsprecher, die daraufhin den Wikipedia-Artikel zum Whopper-Burger vorlasen".

Gegenüber Buzzfeed erklärte Burger King-Chef Jose Cil, dass die Aktion eine "coole Möglichkeit" war, in "direkten Kundenkontakt" zu kommen.

Mit dem kurzen Befehl aus der TV-Werbung, sorgte Burger King nun dafür, dass die Google-Geräte selbstständig eine entsprechende Erklärung für "den Whopper" lieferten. Der Name des Wikipedia-Nutzers, der die Änderung vornahm, ähnelt dem Profilnamen des Burger-King-Marketingchefs Fernando Machado bei Online-Netzwerken.

Da jeder die Einträge in Wikipedia ändern kann, machten sich einige Nutzer einen Spass daraus, zur Beschreibung des Burgers Bestandteile wie "Rattenfleisch" und "abgeschnittene Fingernägel" hinzuzufügen. Daraufhin wurde die Bearbeitungsfunktion gesperrt.

Schon vor einem Monat hatten Google-Lautsprecher bei einigen Besitzern für Vewunderung gesorgt.

Nach dem "Burger King"-Vorfall ärgerte sich auch nur ein Teil der Nutzer über die Imbisskette". Auf die gleiche Weise werden auch Reaktionen auf die eigenen Google-Home-Werbungen unterdrückt. Man experimentiere damit, über den sprechenden Assistenten passende Inhalte für Nutzer hervorzuheben, "und wir hätten es in diesem Fall besser machen können", hieß es in einer Stellungnahme unter anderem beim Tech-Blog "The Verge".

In dem Gerät steckt der Google Assistant, eine Software mit künstlicher Intelligenz, die Nutzer durch den Tag begleiten und ihnen helfen soll.

Google Home kann auf Sprachanweisungen reagieren und so Fragen beantworten, Musik von YouTube bzw. Sie soll demnächst auch in Millionen Smartphones mit den beiden neuesten Versionen des Mobil-Betriebssystems Android integriert werden. Ähnliche Assistenz-Software haben auch Amazon mit Alexa im Lautsprecher Echo, Apple mit Siri im iPhone und Microsoft mit Cortana in Smartphones sowie Windows-Computern.

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