Formel 1: Lewis Hamilton gewinnt den GP von China vor Sebastian Vettel

Lewis Hamilton

Und 2007 beendete der Brite die WM als Neuling ex aequo mit seinem McLaren-Teamkollegen Alonso auf dem zweiten Platz - Weltmeister wurde mit einem Zähler Vorsprung Kimi Räikkönen. Etliche Runden vorher hatte bereits Teamkollege Stoffel Vandoorne das gleiche Problem. Hinzu kam der Faktor Wetter: Vor dem Start hatte es geregnet und am Start war die Strecke noch stellenweis feucht. "Es war erst das zweite Rennen", warnt Vettel.

Der viermalige Weltmeister aus Heppenheim und der dreimalige Champion aus Stevenage sind derzeit die unbestrittenen Hauptdarsteller einer runderneuerten Formel 1. Rang klassierten Antonio Giovinazzi endete der Arbeitstag mit einem heftigen Crash. Diese Phase nutzte Lewis Hamilton zum Reifenwechsel und sicherte sich damit den entscheidenden Vorteil. In einem teilweise spektakulären Rennen blieb Hamilton in seinem Silberpfeil stets Herr der Lage, mit fünf Siegen ist der 32-Jährige Rekordsieger im Reich der Mitte.

Hamilton schaffte zum dritten Mal in seiner Formel-1-Karriere einen sogenannten "Grand Slam". In China betrieb er als Sauber-Ersatzfahrer für den verletzten Deutschen Pascal Wehrlein keine Eigenwerbung - im Gegenteil. "So einen wie ihn habe ich noch nie gehabt", sagte er über den Deutschen. Der Renault-Mann drehte sich früh und verpasste als Zwölfter wieder die Punkte. "Ich denke, es wird der engste WM-Kampf, den ich je erlebt habe", sagte Hamilton, nachdem er nach Punkten mit seinem Rivalen gleichgezogen hatte. Das Chaos spülte Verstappen im Red Bull von Startplatz 16 zwischenzeitlich auf Rang vier nach vorne, Vettel rutschte zunächst auf Platz sechs ab. Für ein Überholmanöver während der virtuellen Safety-Car-Phase gab es eine 5-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe, und für einen weiteren Positionswechsel während der darauffolgenden Safety-Car-Phase gab es sogar 10 Strafsekunden. Nach 19 Runden schnappte sich Vettel mit einem konsequenten Manöver seinen Teamkollegen und war damit Vierter. Während Ferrari-Zugpferd Vettel Hamilton vor zwei Wochen in Melbourne bei sommerlichen Temperaturen bezwang, setzte sich der Brite am Sonntag bei kühleren, nassfeuchten Bedingungen durch. Hinter den ersten Zehn reihten sich Esteban Ocon, Hülkenberg, Palmer, Grosjean, Massa und Ericsson ein.

Vettel prescht Verstappen hinterher, packt sich den Holländer nach dessen Fehler in Runde 29 an der Haarnadelkurve. Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 45,192. 4.

Wenig später holte er sich noch einmal neue Reifen und reihte sich auf Rang drei hinter Räikkönen ein. Bottas stoppte eine Runde später und verlor einen Platz, weil er nicht gut vom Fleck kam. - Schnellste Runde: Hamilton (44.) mit 1:35,378. "Vettel war aggressiver", sagt Marchionne, der es nicht gelten lassen will, dass der neue Ferrari Vettel mehr liegen könnte: "Absolut nicht", unterstreicht er deutlich. Die Reihenfolge zehn Runden vor Schluss: Hamilton vor Vettel, Verstappen, Ricciardo, Räikkönen, Bottas, Sainz, Perez, Magnussen und Massa auf Rang zehn.

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