Foxconn bietet offenbar 25 Milliarden Euro für Toshiba-Chipsparte

Foxconn bietet offenbar 25 Milliarden Euro für Toshiba-Chipsparte

Der Konzern will sich mit dem Vorhaben finanziell Luft verschaffen, weil die Kraftwerks-Tochter Westinghouse in heftige Turbulenzen gekommen ist und dem Konzern einen Verlust von rund neun Milliarden Dollar eingebrockt hat.

Der taiwanische Elektronikhersteller Foxconn hat mehreren Medienberichten zufolge das bislang höchste Gebot für die Speicherchipsparte des angeschlagenen japanischen Toshiba-Konzerns abgegeben. Das gab es noch nie in der Geschichte größerer japanischer Aktienunternehmen. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ/Dienstag) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schreibt, bietet Foxconn umgerechnet bis zu drei Billionen Yen (25 Mrd Euro) für den Geschäftsbereich der Japaner. Toshiba wird sich voraussichtlich um den Juli herum entscheiden. Zugleich fiel der Verlust in den ersten neun Monaten um rund eine halbe Milliarde Euro höher aus als im Vorfeld erwartet.

Die Möglichkeit des Gebots deckt sich außerdem mit Informationen, nach denen Apple und Foxconn die Flashspeicher-Sparte gemeinsam übernehmen wollen. Die vorgebrachten Einwände könnten den Verkaufsprozess der Sparte erschweren.

Laut Bloomberg hatte der CEO von Western Digital, Steve Milligan, vor wenigen Tagen einen Brief an die Mitglieder des Verwaltungsrates von Toshiba geschickt. Neben Broadcom und Foxconn kommen noch der südkoreanische Halbleiterhersteller SK Hynix und der USA-Speicherhersteller Western Digital in die engere Wahl, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf informierte Kreise. Toshiba war zuletzt nach eigenen Angaben davon ausgegangen, dass die zum Verkauf stehende Sparte - die weltweite Nummer zwei bei NAND-Speicherchips - insgesamt etwa 18 Milliarden Dollar wert ist.

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