Großer Preis von China: Lewis Hamilton gewinnt vor Sebastian Vettel

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Hamilton holte sich damit zum 63.

In Bahrain soll der Zweikampf Vettel vs. Mit seinem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor dem Deutschen hatte der Brite beim Großen Preis von China im noch jungen Formel-1-Zweikampf mit dem Ferrari-Piloten zurückgeschlagen. Zwei Wochen nachdem er von Vettel in Melbourne auf Platz 2 verwiesen worden war, drehte der Engländer im Mercedes in Schanghai den Spiess um und triumphierte vor dem deutschen Ferrari-Fahrer.

"Ich habe versucht, zu Lewis aufzuschließen". Was dieses Lob wert ist, zeigt ein Blick in die Geschichte: 2007 hatte Hamilton den Titel nur um einen Punkt verpasst, 2008 gewann er ihn in der letzten Runde.

Einen Vorwurf macht er seinem Team nicht: "Wir haben das schon richtig gemacht". Das Duell Silber-Rot wird geht weiter. "Ich freue mich auf den Kampf".

Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen macht unterdessen schwierigere Zeiten durch, wurde von höchster Stelle gerügt.

Der viermalige Weltmeister aus Heppenheim und der dreimalige Champion aus Stevenage sind derzeit die unbestrittenen Hauptdarsteller einer runderneuerten Formel 1. Beide haben nun 43 Punkte auf dem Konto.

"Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen". Eine perfekte Strategie von Mercedes. So sieht es auch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda, der seinen Schützling lange genug kennt und schmunzeln muss. Ganz frisch ist auch noch die Erinnerung an die PS-Kämpfe mit seinem als Weltmeister abgetretenen früheren Teamkollegen Nico Rosberg. Dritter wurde nach einem fulminanten Start der Niederländer Max Verstappen im viel gescholtenen Red Bull. "Ferrari ist in Bestform, ich denke, wir sind in Bestform, Sebastian ist in Bestform und ich bin in Bestform", sagt Hamilton, der am vergangenen Sonntag in China den 54. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere überschwänglich bejubelt hatte. Dahinter hatte Vettel aber Probleme, an Kimi Räikkönen und Daniel Ricciardo vorbeizukommen.

Hamilton beeindruckte das nicht. Vettel blieb Zweiter, sein Start wurde von den Stewards aber untersucht.

Die erste Hektik kam auf, als Williams-Youngster Lance Stroll nach einer Kollision mit Sergio Perez im Force India in der zweiten Runde im Kies stecken blieb. Das Rennen begann bei leichtem Regen, die Strecke unweit der chinesischen Millionen-Metropole trocknete aber schnell ab. Der Heppenheimer fand sich auf Platz sechs wieder. Der Ersatzmann für den noch verletzten Worndorfer Pascal Wehrlein zerlegte dabei seinen Sauber, das Safety Car musste raus. Nach etwas mehr als einem Fünftel des Grand Prix war er gar für einige Runden Zweiter hinter Hamilton gewesen. Doch der Red-Bull-Fahrer leistete sich in der vorletzten Kurve einen Verbremser, geriet neben die Strecke und Vettel zog vorbei. Räikkönen habe ihm während des zweiten Saisonrennens zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt erschienen, sagte der Fiat-Chef weiter. "Danach war er von der Rolle". Mit zwei starken Überholmanövern gegen Räikkönen in der 20. Als sich in der 29. So kommentierte Verstappen hinterher lachend seine wilde Fahrt, die die Fans mit der Wahl zum "Fahrer des Tages" belohnten.

Weil alle anderen entgegen der ursprünglichen Planung auch nicht durchfahren konnten, sondern noch einmal Reifen wechselten, matchte sich Verstappen im Finish mit Ricciardo um Platz drei. Auch Hamilton reagierte und kam zum Pneuwechsel, verteidigte aber seine Führung. "Wenn ich schneller gewesen wäre, hätte ich es noch mehr genossen", sagte der WM-Führende Vettel nach dem Showdown in Shanghai.

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