Kirche - Papst: Hoffnung trotz des Leids auf der Welt nicht aufgeben

Papst: Hoffnung trotz des Leids auf der Welt nicht aufgeben

Dazu hat Papst Franziskus bei der Osternacht im Petersdom aufgerufen. Die Kirchen in Deutschland ermunterten die Menschen zur Versöhnung und zu einem mutigen Blick in die Zukunft.

In einer spontanen Predigt während der Ostermesse hat Papst Franziskus die Gläubigen aufgerufen, ihre Hoffnung trotz des vielen Leids auf der Welt nicht zu verlieren.

Franziskus rief zum Frieden in Syrien auf, wo der Krieg nicht aufhöre, "Tod und Schrecken" zu verbreiten. Den jüngsten Bombenanschlag auf einen Flüchtlingskonvoi nahe Aleppo, bei dem mehr als 100 Menschen getötet wurden, verurteilte er als niederträchtigen Angriff auf flüchtende Menschen.

Bei seinen Bitten für die Opfer kriegerischer Konflikte erwähnte der Papst namentlich "das Heilige Land", den Südsudan, den Jemen, den Irak und die Demokratische Republik Kongo. Man frage sich: "Aber wenn der Herr auferstanden ist, wie können dann diese Dinge passieren?", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. An allen Eingängen waren Sicherheitsschleusen wie am Flughafen aufgestellt.

Auf dem Petersplatz in Rom haben die Osterfeierlichkeiten begonnen.

Nach den Anschlägen auf koptische Christen in Ägypten vor einer Woche wurde die Zeremonie auf dem Petersplatz von einem massiven Polizeiaufgebot gesichert. Der Papst wird am 28. und 29. April zu einem Besuch in Ägypten erwartet.

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