Sohn soll getötete Mutter in Brandenburg bedroht haben

In der Grube vor dem Haus fanden Ermittler die Leichenteile

Der 17-Jährige, der in Borkheide (Potsdam-Mittelmark) seine Mutter getötet und zerstückelt haben soll, hatte am Montag eigentlich einen Prozesstermin. Als sie niemanden erreichte, alarmierte sie am vergangenen Samstag die Polizei. Ein 75-jähriger Nachbar berichtete, seine Mutter habe ziemlich zurückgezogen gelebt.

Zu früheren Straftaten des Jugendlichen und zum Motiv der Tat wollte sich Staatsanwalt Christoph Lange am Dienstag nicht äußern. Der Tatort war mit Absperrband gesichert, vor dem Haus parkten Polizeifahrzeuge. Anschließend suchten Beamte die Wohnanschrift auf, trafen vor Ort aber nur ihren 17-jährigen Sohn an. Man habe aber nicht viel Kontakt zu den beiden gehabt. "Sie führten ein eigenes Leben", sagt er. Daraufhin wurde die Bluttat entdeckt. Er hatte seine Mutter bereits in der Vergangenheit bedroht. Er könnte schon mehr als eine Woche zurückliegen.

Hat der Täter die Leichenteile auf dem Grundstück vergraben?

Er hat offenbar Werkzeuge geholt. Möglicherweise wird Gerümpel zur Seite geschoben oder ein Behältnis aufgebrochen.

Von dem Grundstück mit hölzernem Jägerzaun ist aus etwa 15 Metern Entfernung hinter dem Flatterband nur ein winziger Einblick zu erhaschen. Zu erkennen sind von der Polizei angelegte Markierungen auf den Scheiben, mit denen die Auswirkungen des Brandes vermutlich gemessen werden. Ein Teil der Vorderfront des Holzhauses ist angekokelt, Rußspuren sind auch an den Ziegeln zu sehen. Es sind Spuren eines Feuers, das der Sohn direkt am Haus gelegt haben soll, wie der 75 Jahre alte Nachbar sagt. Wann es brannte, weiß der Anwohner nicht.

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