Verletzte bei Zug-Kollision in Wien

BB  Philipp Horak

Laut Hahslinger dürfte auch eine Oberleitung beschädigt sein. Die Oberleitung ist schwer beschädigt. Nach Angaben der Polizei war im Bahnhof Wien-Meidling am Nachmittag ein Zug entgleist. Die Fernverkehrszüge 563, 649, 91 werden nach Wien Westbahnhof umgeleitet. Laut ÖTC war die Eichenstraße zwischen Gürtel und Wienerbergstraße gesperrt.

Getötet wurde bei der Zugskollision niemand. Das teilte Polizeisprecher Patrick Maierhofer mit. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr war im Einsatz. Die Verletzten werden von der Berufsrettung versorgt.

Nach dem Unglück am Bahnhof Wien-Meidling gibt es zahlreiche Fahrplanänderungen, wie die ÖBB auf Twitter mitteilte. Die Ermittler der SUB starten damit den Unfallort zu untersuchen, mit Fotos zu dokumentieren und Beweismaterial zu sichern.

Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) ist vor Ort, um die Ursachen des Unglücks zu ermitteln. Auf Basis der gewonnenen Informationen kann der Unfallhergang rekonstruiert werden.

Die ÖBB werden außerdem alle Passagiere des Railjet kontaktieren. Unter den sieben Verletzten ist nach ersten Erkenntnissen nur einer mit einem Handbruch schwerer verletzt.

"Die Lokführer und Fahrdienstleiter werden zeitnah befragt", so Hahslinger weiter, "und es wird eine technische Auswertung durchgeführt werden, damit die Ursache schnell geklärt werden kann". Die Gepäckstücke der Verletzten wurden der Berufsrettung mitgegeben. Aktuelle Informationen für Kunden werden die ÖBB auf der Unternehmenswebsite (http://www.oebb.at) veröffentlichen. 38 Personen wurden nach medizinischer Begutachtung durch die Sanitäter sofort "entlassen", die anderen ins Krankenhaus gebracht.

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