Verletzte bei Zugsunglück in Wien

Umgekippt Am Unfall bei einem Wiener Bahnhof sind zwei Züge beteiligt gewesen

"Die Züge 563, 649, 91, 563, 741 werden nach Wien Westbahnhof umgeleitet, die Halte in Wien Meidling und Wien Hbf entfallen".

Beim Zusammenstoß zweier Züge im Bahnhof Wien-Meidling wurden am Samstagnachmittag neun Personen verletzt. Die Bahn war laut österreichischer Nachrichtenagentur Apa mit einem leeren Regionalzug zusammengestoßen. Aufgrund der beschädigten Oberleitungsanlage mussten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien zuerst Maßnahmen setzen, um die Gefahr durch die Hochspannungsleitungen auszuschließen. Das Zugsunglück sorgte auch im Wiener Straßenverkehr für erhebliche Behinderungen. "Planen Sie derzeit 60 Minuten mehr Reisezeit ein".

Getötet wurde bei der Zugskollision niemand. Die schlimmste Blessur war ein Handbruch. Aus dem Railjet wurden 47 Personen geborgen, darunter neun eher Leichtverletzte, um die sich die Wiener Berufsrettung kümmerte. Die Feuerwehr ist mit 62 Mann und 21 Fahrzeugen vor Ort. Mit ersten Erkenntnissen war aber nicht vor Dienstag zu rechnen. Das Unglück ereignete sich etwa auf Höhe des Bahnhofseingangs. Die Ermittler der SUB starten damit den Unfallort zu untersuchen, mit Fotos zu dokumentieren und Beweismaterial zu sichern. Im Einsatz stand auch ein Hubschrauber. Auf Basis der gewonnenen Informationen kann der Unfallhergang rekonstruiert werden. Bei ihren Ermittlungen arbeiten sie eng mit den Einsatzkräften zusammen und sind in Kontakt mit den Verantwortlichen der ÖBB. Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) hat laut einer Aussendung des Verkehrsministeriums die Ermittlungen übernommen. Die beiden Lokführer und die Fahrdienstleiter wurden jedenfalls bereits befragt. Am Samstag hatte er gesagt, dass ein technisches Gebrechen oder menschliches Versagen infrage kommen. Die Verletzten werden von der Berufsrettung versorgt. 38 Personen wurden nach medizinischer Begutachtung durch die Sanitäter sofort "entlassen", die anderen ins Krankenhaus gebracht. Informationen dazu konnten bei den ÖBB eingeholt werden.

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