Vettel mit erster Hitze-Bestzeit in Bahrain

Sebastian Vettels Bestzeiten im Training konnte keiner unterbieten

Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1,939. Glück für Vettel: Es passierte nicht sehr weit entfernt von der Einfahrt zur Boxengasse.

Ein möglicher Kurzschluss im Ferrari von Sebastian Vettel, Rauch aus dem Wagen von Stallkollege Kimi Räikkönen: Die Freude bei Ferrari über die Topzeiten im Duell mit Mercedes sind am Karfreitag in der Wüste von Sakhir getrübt worden. Der dreimalige Weltmeister war 0,284 Sekunden langsamer als Vettel, der zwischenzeitlich allerdings von einem Elektronik-Defekt gebremst worden war. Der Rückstand als 18. auf Vettel: 3,262 Sekunden. Auf Rang drei fuhr Daniel Ricciardo im Red Bull vor Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari. Mehrere Mechaniker mussten den Wagen zurück zur Box schieben. Zuvor hatte er aber schon klargemacht, dass er sich keinen Titel-Illusionen hingeben will. Der deutsche Ferrari-Pilot meldete nach Platz eins in Australien und Rang zwei in Schanghai auch vor dem dritten Rennen seine Anwartschaft auf den Sieg an.

Laut einem Bericht von auto-motor-und-sport.de sollen Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Felipe Massa bei der üblichen Besprechung der Piloten im Fahrerlager Vettels Verhalten moniert haben. "Und dann Byebye Titel", sagte Ricciardo in Bahrain. "Es ist noch zu früh zu sagen, dass nur zwei Fahrer um die Weltmeisterschaft kämpfen", sagte der für Rosberg von Williams verpflichtete 27-Jährige.

Sein Teamkollege Hamilton scheint jetzt erstmal der zu sein, der aufholen muss. In der WM-Wertung belegt Bottas den vierten Platz mit 23 Punkten.

Der Abstand von Hülkenberg wirft jedoch ebenso wie der von Ricciardo die Frage auf: Haben Silber und Rot am Freitag bereits alles gezeigt, oder haben beide Top-Teams geblufft und legen erst im Qualifying ihre Karten auf den Tisch? Als hätte ihm wegen der Vorliebe des Ferrari für wärmere Temperaturen nicht schon Böses geschwant, sagte er in Bahrain: "Ich denke, die Lücke zwischen uns und Ferrari wird an diesem Wochenende noch kleiner sein". Landsmann Nico Hülkenberg kam im Renault auf Rang zwölf. Er stelle sich auf einen noch heißeren Zweikampf mit dem viermaligen Weltmeister beim Rennen am Ostersonntag (17 Uhr/RTL) ein.

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