Vorteil Vettel gegen Hamilton beim heißen Wüstenrennen

In den kommenden Rennen würden Vettel und Hamilton, die vor dem dritten WM-Lauf punktgleich (43) an der Spitze liegen, viele weitere Zähler sammeln. "Wir sind richtig gut unterwegs", sagte Vettel, der gemeinsam mit seinem britischen Rivalen die WM-Wertung anführt - beide haben 43 Punkte auf dem Konto. "Siege gegen ihn zählen mehr, weil ich mir nicht den geringsten Fehler erlauben darf", sagt Hamilton, der wie Vettel in Bahrain zweimal auf der Pole stand und zweimal gewann.

Für den viermaligen Weltmeister aus Heppenheim könnte das Wetter in Bahrain zum Vorteil werden.

Ein Systemabsturz im Ferrari von Sebastian Vettel, Rauch aus dem Wagen von Teamkollege Kimi Räikkönen: Räikkönen musste das erste Training nach nur sechs Runden wegen Überhitzung des Turboladers beenden, Vettel wurde im zweiten Training zwischenzeitig gestoppt.

Dritter wurde Daniel Ricciardo im Red Bull vor Räikkönen, dessen Wagen nach dem Aussetzer im ersten Durchgang im zweiten keine Probleme machte.

Hamilton bekräftigte auch noch mal, dass der Zweikampf mit Vettel im Ferrari aufregender ist, als es die Duelle mit seinem ehemaligen deutschen Teamkollegen Nico Rosberg waren. "Ferrari ist in Bestform, ich denke, wir sind in Bestform, Sebastian ist in Bestform und ich bin ich Bestform", erklärte Hamilton, der in China den bereits 54. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere überschwänglich bejubelt hatte. Vettel wurde unterdessen von seinem Renningenieur in der Garage befragt. "Die heißen Bedingungen kommen ihnen entgegen", hatte der 32-Jährige am Donnerstag gesagt. Es ist gerade mal ein Jahr her, da reiste er aus dem Königreich mit nichts als Frust ab. Schon auf der Einführungsrunde rauchte sein Ferrari. Das war's. Die Hoffnungen auf ein gutes zweites Jahr bei der Scuderia schmolzen immer mehr. In voreiligem Jubel will Vettel aber auch jetzt noch nicht ausbrechen. Für den 29-jährigen Deutschen sind aber weiterhin die Silberpfeile die Messlatte in der Motorsport-Königsklasse. Genauer wurde Vettel nicht.

Pascal Wehrlein hatte bei seinem Comeback nach Verletzungspause noch zu kämpfen, der 22-Jährige musste sich mit Rang 19 (1:34,117) begnügen. Eine Verletzung beim Spaßrennen Race of Champions im Januar war Schuld.

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