Burger King schleuste Werbung in Google-Lautsprecher ein

Google vermasselt Burger King „Ok Google“-Werbung

Ein Feature das Google Home wohl eher bald lernen wird. Viele Geräte lasen daraufhin den Anfang eines Wikipedia-Artikels über den Whopper von Burger King vor.

Die Aktion ging für Burger King schon zuvor nach hinten los.

Denn Burger King nutzte seinen 15-sekündigen Spot keinesfalls für die Erklärung seines Whoppers, sondern aktivierte schlicht Google Home und diverse Android-Smartphones mit der simplen Frage: "Ok Google, was ist der Whopper Burger?"

Der erste Satz des Eintrags in der Online-Enzyklopädie war zuvor erstmals seit Jahren geändert worden und klang nun mehr nach einem Werbespruch.

Nach dem "Burger King"-Vorfall ärgerte sich auch nur ein Teil der Nutzer über die Imbisskette". Da jeder die Einträge in Wikipedia ändern kann, machten sich einige Nutzer einen Spaß daraus, zur Beschreibung des Burgers Bestandteile wie "abgeschnittene Fingernägel" hinzuzufügen.

Allerdings scheint Machado die Rechnung ohne Google und ohne die Nutzer der smarten Lautsprecher gemacht zu haben. Und nicht nur das. Die Bearbeitungs-Funktion wurde nach dem Vandalismus gesperrt.

Die Aktion war aber auch deshalb ein Schuss in den Ofen, weil Google schnell auf den Schabernack reagierte.

Schon vor einem Monat hatten Google-Lautsprecher bei einigen Besitzern für Überraschung gesorgt. Nicht einmal drei Stunden später antwortete Google Home nicht mehr auf die Frage nach dem Whopper - zumindest nicht, solange diese von dem betreffenden Burger-King-Angestellten in der Werbung gestellt wurde. Auf die gleiche Weise werden auch Reaktionen auf die eigenen Google-Home-Werbungen unterdrückt. Man experimentiere damit, über den sprechenden Assistenten passende Inhalte für Nutzer hervorzuheben, "und wir hätten es in diesem Fall besser machen können", hieß es in einer Stellungnahme unter anderem beim Tech-Blog "The Verge".

Die TV-Werbung spielt mit den neuen Möglichkeiten der Voice-Steuerung, die via Siri und Bixby oder auch in den intelligenten Alexa-Lautsprechern, den Nutzern die Bedienung erleichtern soll. Ähnliche Assistenz-Software haben auch Amazon mit Alexa im Lautsprecher Echo, Apple mit Siri im iPhone und Microsoft mit Cortana in Smartphones sowie Windows-Computern. Ein Moderator erzählte darüber, wie sich ein Mädchen bei der Sprachassistentin Alexa ein Puppenhaus wünschte. Als er den Satz „Alexa, bestelle mir ein Puppenhaus“ aussprach, fragten viele der Geräte ihre Besitzer, ob sie mit der Bestellung fortfahren wollen.

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