Die Bundeswehr wird 4500 mal am Tag angegriffen — CIR

Ursula von der Leyen Quelle über dts Nachrichtenagentur

Berlin - Die Bundeswehr hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zufolge ein "gigantisches Personalproblem" und muss sich weiter zu einer modernen Organisation wandeln. Zahlreiche dieser Cyberangriffe müssen offenbar der "Gefahrenstufe hoch" zugerechnet werden. Der Welt am Sonntag (16. April) sagte von der Leyen: "Viele dieser Angriffe sind automatisiert - da versucht ein Computernetzwerk automatisch durch unsere Firewalls zu gelangen". Gefährlicher seien aber "die maßgeschneiderten Angriffe, sogenannte APTs - Advanced Persistent Threats". Die Bundeswehr stemmt sich nun massiv gegen die wachsenden Bedrohungen aus der digitalen Welt.

"Deutschland ist zu groß, um sich in einem Konflikt nicht zu positionieren, aber auch nicht groß genug, um allein eine Wende herbeizuführen", sagte von der Leyen im Interview mit "Plan W". "Da ist die Gesetzeslage eindeutig", sagte sie. Ziel sei, die Internetkompetenzen der Streitkräfte zu bündeln und damit sowohl die Truppe als auch Deutschland insgesamt besser gegen Hackerangriffe zu schützen. "Im Cyberraum kennen wir die Täter oftmals nicht eindeutig". Die Bundestagsmandate würden die Möglichkeiten und Grenzen für Aktionen im Internet bestimmen.

Der Bereich Cyber- und Informationsraum ist eine weitere Streitmacht der Bundeswehr - analog zu Heer, Luftwaffe oder Marine. Zunächst hat das Kommando nur wenige hundert Mitglieder. Bis Juli sollen ihm dann gut 13.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter unterstellt sein.

Bundeswehr - Von der Leyen präsentiert Cybereinheit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in Bonn das neue Kommando Cyber- und Informationsraum vorgestellt.

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