Formel 1: Bottas sichert sich Pole in Bahrain

Pole Position

Sein Sieg in Bahrain war ungeahnt knapp.

Wacker schlugen sich die beiden weiteren Deutschen.

Sakhir (dpa) - Fragen an Sebastian Vettel auf dem Podium und aus der Pressekonferenz nach dem Sieg des viermaligen Formel-1-Weltmeisters beim Großen Preis von Bahrain. "Alles in allem war es ganz gut. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Renntag". Am Abend war der Abstand zu Mercedes und Ferrari zwar kleiner, aber doch deutlich vorhanden. Aber ich hoffe, dass wir sie finden können. Auch Red-Bull-Pilot Max Verstappen machte zu Beginn Plätze gut und fuhr auf Position vier vor, schied wenig später aber wegen defekter Bremsen aus. Das Teamduell mit Marcus Ericcson entschied er klar für sich. "Wir haben mehr erreicht, als wir erwarten konnten", sagte Wehrlein.

Auf dem taghell erleuchteten Bahrain International Circuit deutete an der Spitze lange alles auf eine Fortsetzung der Pole-Serie von Hamilton hin.

"Wenn es einen Dreikampf gibt, dann wird es auf jeden Fall spannend". Diesmal musste er sich seinem eigenen Teamkollegen geschlagen geben. Heute war er einfach der Schnellere und ich ziehe meinen Hut. Er sagt: "Ich habe harte Wochen hinter mir und bin happy, mit Platz 13 zurückzukommen".

Vettel fuhr den 44. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere ein. Runde brachte eine Safety-Car-Phase das Rennen etwas durcheinander.

Das Rennen startet morgen um 17 Uhr MESZ unter ähnlichen Bedingungen wie das Qualifying. "Das macht absolut keinen Spaß", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Rennen in Sakhir. Eine Aufholjagd seines schärfsten Rivalen Lewis Hamilton im Mercedes kam zu spät.

Wie schon in China holt Ferrari Vettel für einen frühen Boxenstopp vor der Konkurrenz in die Box. Der Finne landete knapp vor seinem Landsmann Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari auf Rang drei.

Den Titel bekommt derjenige, der es als erstes hinter die Duos von Mercedes, Ferrari und Red Bull schafft. Red Bull-Renault 47. 4. Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes, 54,326. 7. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 74,865. 9. - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 11 Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault. Und Pascal Wehrlein (Sauber) lieferte als Elfter, 24,2 Sekunden hinter Esteban Ocon (Force India), eine starke Comeback-Performance ab. Rang. Der baldige Indycar-Pilot Fernando Alonso musste sich mit Platz 15 zufriedengeben, in Q2 blieb er in der Box stehen - offenbar hatte seinen McLaren erneut ein Motorenproblem heimgesucht.

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