Giganten-Duell Bayern gegen Real: "Das beste Spiel, das es weltweit gibt"

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Trainer Carlo Ancelotti musste kurzfristig auf Starstürmer Robert Lewandowski verzichten, der sich im Ligaspiel gegen den BVB an der Schulter verletzt hatte.

Real Madrid reiste mit viel Selbstvertrauen nach Deutschland, obwohl es dem Team um Cristiano Ronaldo zuletzt spielerisch nicht nach Wunsch lief. "Es ist möglich, dass beide wieder fit werden", sagte der Italiener. "Der Platzverweis war für uns ein Genickbruch", sagte Kapitän Philipp Lahm. Martínez lässt Ronaldo zu viel Platz, sogar Thiago wirkt überfordert. Müller kann zwar auch im Sturmzentrum spielen, fühlt sich aber hinter der ersten Angriffslinie sichtlich wohler. 97 Treffer erzielte er in der Champions League, zwei im Uefa-Supercup und eins in der Champions-League-Qualifikation. "Wir glauben daran, dass wir es noch schaffen können".

Vor 70.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena gingen die Bayern durch ein Kopfballtor von Arturo Vidal in Führung (25.).

Arjen Robben war um eine besonders entschlossene Miene bemüht.

Tore: Vidal (25.) bzw. Real kontrollierte das Spiel und traf durch das 2:1 Ronaldos in der 77. Minute mitten ins Herz der Münchner. Die Münchener mussten eine halbe Stunde in Unterzahl spielen, nachdem Javier Martinez (61.) Gelb-Rot gesehen hatte. Ronaldos 100. Europa-Tor brachte die Bajuwaren endgültig aus dem Konzept.

Auch ohne Lewandowski fielen die Münchner zunächst überfallartig über Real her, die ersten fünf Minuten kamen die Gäste nicht aus ihrer eigenen Hälfte. "Wir denken, dass er gegen Real Madrid bereit ist". Lewandowski sei derjenige, der bei jedem Bayern-Angriff gesucht werde. Möglichst schnell wollten die Bayern ein Tor, das war nicht zu übersehen, sie griffen früh an, machten die Räume eng und waren enorm präsent. "Auch mit einem Mann weniger kann ich aggressiv verteidigen", sagte Kahn. Bayerns Goalie Manuel Neuer, dessen Einsatz lange ungewiss gewesen war, lenkte einen Kopfball-Aufsetzer von Karim Benzema in höchster Not und mit den Fingerspitzen an die Latte.

Immerhin: Noch ist laut Müller nichts verloren.

Rekordsieger: Auch was die Siege in der Champions League betrifft, können die Bayern nicht mit dem Konkurrenten aus Madrid mithalten.

Zinedine Zidane (Trainer Real Madrid): "Wir haben erstmal das Hinspiel gewonnen, aber das war noch nicht entscheidend". Er braucht das Tor vor sich, gegen Real war es nur in seinem Rücken.

Der echte, der einzige, also Thomas Müller stand auf dem Rasen und gehörte zu den Bayern, die gleich mal ordentlich wuselten.

Ein klarer Gewinner des Abends war das ZDF. (Alaba spielte durch) haben mit einem guten Rückspiel in Madrid aber freilich noch alle Möglichkeiten auf den Aufstieg. "Zehn Wunder" von Manuel Neuer, wie die spanische Zeitung "El País" die Paraden des Welttorhüters beim 1:2 gegen die "Königlichen" pries, werden im zweiten Teil des Königsklassen-Gipfels mit dem Titelverteidiger nicht reichen.

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