Hannover nach 1:0-Derbysieg vorerst Zweitliga-Spitzenreiter

Hannover 96 hat das brisante Derby gegen Eintracht Braunschweig 1:0 gewonnen und ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt. Einige zündeten dabei Böller und Rauchbomben.

"Die Vorkommnisse sind nicht zu tolerieren und werden in den nächsten Tagen intern aufgearbeitet", teilte die Eintracht am Freitagabend auf dpa-Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht des Internetportals news38.de.

Im Stadion blieben ganze Blöcke zwischen den Braunschweig- und Hannover-Anhängern frei - als Pufferzonen.

Die gesamte niedersächsische Bereitschaftspolizei ist für das Derby im Einsatz. Außerdem gab es Unterstützung von Beamten aus Schleswig-Holstein, Bremen und dem Saarland.

Die ohnehin großen Sicherheitsvorkehrungen vor dem Duell, bei dem es in der Vergangenheit immer wieder zu Ausschreitungen gekommen war, wurde noch einmal verstärkt: Mehr Polizei, ein Taschenverbot und Sprengstoffhunde rund um die Arena am Maschsee sollen die erwarteten 1500 gewaltbereiten Fans im Zaum halten und einen weiteren Anschlag verhindern. "Eine Derby-Niederlage tut erst mal weh, aber wir haben uns mutig präsentiert und können erhobenen Hauptes nach Hause fahren", sagte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht bei Sky. Nach Angaben des Stadionsprechers hatte man sich außerdem entschieden, im Stadion keinen Alkohol auszuschenken. Treffen diese Vereine aufeinander, dann brennt es auf und neben dem Platz. Zum Anpfiff um 13 Uhr schaffen es aber fast alle ins Stadion. Auch hier knallt und raucht es, weil die Fans Böller und Rauchbomben zünden. Dennoch waren rund 200 Fans der Eintracht vor Ort und sorgten mit dem Abbrennen von Pyrotechnik für vorübergehendes Chaos.

Außerdem suchen die Ordner nach Böllern und Pyrotechnik.

Die Fan-Märsche von Hauptbahnhof und vom Lindener Bahnhof Fischerhof finden ebenfalls in Polizeibegleitung statt. Bereits beim Hinspiel waren rund 2600 Landes- und Bundespolizisten im Einsatz.

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