Peking ruft Parteien im Nordkorea-Konflikt zu Selbstbeherrschung auf

Eine Rakete unbekannten Typs bei der MilitärparadeMehr

Sollte es zu weiteren militärischen Maßnahmen kommen, werde man die USA gänzlich für die katastrophalen Folgen ihrer ungeheuerlichen Maßnahmen zur Verantwortung ziehen, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

In einem Telefonat versicherten sich US-Präsident Trump und Japans Premier Abe derweil erneut ihrer engen Zusammenarbeit im Konflikt um Nordkoreas Aufrüstung. Als Demonstration der Stärke gegenüber Nordkorea entsandte die US-Armee eine Flugzeugträgergruppe in Richtung der Koreanischen Halbinsel. Chinas Staatschef Xi Jinping war gerade zu Besuch in den USA.

Hintergrund ist Medienberichten zufolge das nordkoreanische Atomprogramm.

Nordkorea unterhält trotz umfassender Sanktionen seit Jahren ein Atomwaffenprogramm.

Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump mit dem vorläufig im Amt stehenden südkoreanischen Präsidenten Hwang Kyo Ahn telefoniert. In bezug auf Nordkorea schauen wir genau, was China macht.

Welche Politik verfolgt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un? Außenminister Rex Tillerson versuchte, Beijing mit dem Hinweis zu beruhigen, eine Ablösung der nordkoreanischen Regierung gehöre nicht zu den Zielen den USA.

Gründe für die Nervosität sind die Entsendung des US-Flottenverbandes sowie die Tagung der Obersten Volksversammlung in Pjöngjang und der bevorstehende 105. Geburtstag von Staatsgründer Kim Il Sung. Nordkorea betrachtet die regelmäßig stattfindenden Manöver als Provokation.

China fordert, der Atomstreit mit Nordkorea dürfe nicht eskalieren. In welchem Maße das erfolgreich ist, bleibt unklar. Aus US-Sicht stellt Nordkorea die größte Bedrohung in der Region durch sein "rücksichtsloses, unverantwortliches und destabilisierendes" Raketen- und Atomprogramm dar, sagte Dave Benham vom US-Kommando in der Pazifikregion. Nordkoreas Führung nahm solche Jahrestage oft zum Anlass für demonstrative Tests seiner atomaren Sprengsätze. Der Nationale Sicherheitsberater Trumps, Herbert Raymond McMaster, nannte die Entscheidung, die Flugzeugträgergruppe zu verlegen, wohl überlegt. Berater wie McMaster seien die "Erwachsenen" in der chaotischen US-Regierung, sagte John Sawers, der ehemalige Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, in einem Interview der BBC. Unter Trump könnten die USA in einen Krieg gegen Nordkorea schlittern, warnte der Ex-Geheimdienstchef.

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