POLITIK/Tausende in USA fordern von Trump: Steuerunterlagen offenlegen

Die Demonstranten hileten Schilder hoch

Washington.Chicago, New York und Los Angeles, fanden am sogenannten "Steuertag" statt: Der 15. April ist jährlich der Stichtag, bis zu dem die Amerikaner ihre Steuererklärungen abgeben müssen.

Tausende Menschen haben in mehreren amerikanischen Städten gegen die Weigerung von Präsident Donald Trump protestiert, seine Steuererklärungen zu veröffentlichen. Als sie das Trump-Hotel passierten, skandierten sie die Parole "Schande". Auf mitgeführten Schildern hieß es unter anderem "Was versteckst Du?" Proteste gab es zudem in Philadelphia, Boston, Seattle, San Francisco, Los Angeles und anderen Städten. Selbst vor Trumps Privatclub Mar-a-Lago in Florida demonstrierten mehrere Menschen. April ist traditionell der Tag in den USA, an dem die Steuererklärungen fällig sind.

Im kalifornischen Berkeley kam es zu Rangeleien zwischen Trump-Anhängern und -Gegnern. Sie warfen mit Flaschen und Dosen nacheinander, teilweise gingen sie mit Fäusten aufeinander los. Die Polizei nahm Medienberichten zufolge mindestens 14 Menschen fest. Zwei Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher dem Sender CNN.

Weitere Links zum Thema In den USA ist es seit Jahrzehnten Tradition, dass Präsidentschaftskandidaten und Präsidenten ihre Steuererklärungen offenlegen, auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind. Sie forderten ihn auf, seine Steuern offenzulegen. Später machten seine Mitarbeiter aber klar, dass der Multimilliardär generell nicht an eine Veröffentlichung denke.

Einzig seine Steuerunterlagen aus dem Jahr 2005 hat der Unternehmer veröffentlicht.

Dies hat bei Kritikern den Verdacht genährt, der Immobilien-Milliardär habe etwas zu verbergen, etwa Teile seiner Geschäftsverbindungen.

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