Spiel von Lyon in Bastia nach Ausschreitungen abgebrochen

Erst am vergangenen Donnerstag war es vor dem Europa-League-Viertelfinale Olympique Lyon - Besiktas Istanbul zu heftigen Ausschreitungen gekommen.

"Die französische Liga fordert Bastia auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Stadionverbote gegen diejenigen auszusprechen, die für die Vorfälle verantwortlich sind", teilte der Verband mit. Zum Zeitpunkt des Abbruchs auf Korsika stand es 0:0.

Schon gegen Ende des Aufwärmens stürmten die Chaoten auf das Feld. Die Spieler des siebenmaligen Meisters flüchteten unter Schutz von Ordnern und Sicherheitskräften zurück in die Kabine.

Die Partie, die am Sonntag um 17.00 Uhr beginnen sollte, wurde mit rund 50 minütiger Verspätung angepfiffen. Die lokalen Sicherheitskräfte waren nicht in der Lage, die gewaltbereite Menge aufzuhalten, so dass sich auf dem Feld während Minuten bizarre Szenen abspielten.

Türkische Fans hatten in Lyon rund eine Viertelstunde vor Spielbeginn Feuerwerkskörper in Richtung des Zuschauerbereichs der Gastgeber geworfen, woraufhin hunderte Fans auf den Rasen geflüchtet waren. In der Halbzeit gab es erneut Auseinandersetzungen. Aus Sicherheitsgründen mussten sie ihren Mannschaftsbus wieder verlassen. "Wir bedauern, dass Bastia so ein schlechtes Bild unseres Fussballs abgibt, es schadet dem Ansehen des professionellen Fußballs, der das nicht verdient", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP.

Im berüchtigten Stade Armand-Cesari zu Bastia kam es in der Vergangenheit immer wieder zu problematischen Situationen. Vor 39 Jahren scheiterte GC im vorletzten Europacup-Halbfinal einer Schweizer Equipe in der Arena des SC Bastia. "Sie schossen in die Luft".

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