USA: US-Vizepräsident Pence warnt Nordkorea

Eine Rakete unbekannten Typs bei der MilitärparadeMehr

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, die Rakete sei unmittelbar nach dem Start explodiert. Während der bereits seit langem geplanten Reise wird er am Montag mit Übergangspräsident Hwang Kyo Ahn zusammentreffen.

Auf dem Programm von Vizepräsident Pence steht auch, mit US-Soldaten, die in der militärischen Pufferzone an der streng bewachten Grenze zwischen Nord- und Südkorea stationiert sind, Ostern zu feiern.

Der Raketentest erfolgte nur einen Tag nach einer grossen Militärparade in Pjöngjang anlässlich des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung und wenige Stunden vor der Ankunft des US-Vizepräsidenten in Seoul.

Der US-Vizepräsident will während seines Seoul-Besuchs vor dem Hintergrund der verschärften Spannungen um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm die Solidarität der USA mit dem südkoreanischen Verbündeten bekunden.

Abe rief Nordkorea dringend dazu auf, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben und weitere Provokationen zu unterlassen.

Die südkoreanische Regierung verurteilte den Test. Großbritannien äußerte sich "besorgt" über den Raketentest. Die "Ära der strategischen Geduld" gegenüber Nordkorea sei beendet. In Seoul trat am Sonntagmorgen der Nationale Sicherheitsrat zusammen. Man werde "entschieden" auf weitere Provokationen reagieren, hieß es in einer Stellungnahme aus dem Präsidentenamt. Sowohl Japan als auch Südkorea werden unmittelbar von Nordkorea bedroht und dürften vor militärischen Aktionen der USA warnen, die einen Flächenbrand in der Region auslösen könnten.

Kim Jong-un - ein Enkel Kim Il-sungs - hatte allein im vergangenen Jahr zwei Atomwaffentests vornehmen lassen.

US-Präsident Trump hatte schon zuvor betont, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen und die USA notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen würden.

Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. Bei einer Militärparade in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang waren am Samstag 56 Raketen verschiedener Bauart präsentiert worden, darunter möglicherweise auch auch eine neue ballistische Interkontinentalrakete.

Unter der Führung Trumps sei die Verpflichtung gegenüber dem südkoreanischen Volk so stark wie nie, sagte Pence während einer Rede vor US-Soldaten: "Die Provokation Nordkoreas an diesem Morgen erinnert uns erneut an die Gefahren, die die Verteidigung des südkoreanischen und amerikanischen Volkes mit sich bringt". Experten zweifelten allerdings an der Echtheit aller bei der Parade präsentierten Raketen.

Erst Anfang April hatte Nordkorea zuletzt eine Rakete von der Ostküste abgeschossen. Als Demonstration der Stärke schickte Washington am vergangenen Wochenende einen Flottenverband mit dem Flugzeugträger "USS Carl Vinson" in die Gewässer nahe der Koreanischen Halbinsel.

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