Vettel feiert zweiten Saisonsieg - Hamilton Zweiter

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"Danke an das Team für dieses großartige Auto", sagte Bottas, der nach Keke Rosberg, Mika Häkkinen, Räikkönen und Heikki Kovalainen nun der fünfte Finne ist, der mindestens eine Pole Position in der Formel 1 für sich verbuchen durfte.

Das Rennen musste nach einem Fünftel der Distanz für kurze Zeit durch den Safety-Car neutralisiert werden.

Einmal mehr wurde deutlich, dass Mercedes mit der weicheren Reifenmischung mehr Probleme als Ferrari hat.

Sakhir (dpa) - Mit dem Rosenwasser auf dem Podium wollte sich der überglückliche Sebastian Vettel nicht zufrieden geben.

Die letzte Fahrer-WM von Ferrari gelang 2007 durch Kimi Räikkönen. Viel mehr geht nicht.

Pole-Setter Bottas gewann auf dem Bahrain International Circuit den 502 Meter langen Sprint zur ersten Kurve souverän. Ocon verlor gleichzeitig zwar Boden, doch auch der Franzose biss sich durch und holte immerhin noch einen Punkt. Er schaut nicht auf die Tabelle, weil erst das dritte von 20 Rennen gefahren wurde.

"Da ist eine Truppe sehr schlauer Kerle am Werk, die ihre Köpfe zusammenstecken werden und für morgen die beste Rennstrategie ausknobeln". Ein Erfolg, den man den pinkfarbenen Rennern vor der Saison nicht unbedingt zugetraut hatte. Der Youngster lieferte ein nahezu fehlerfreies Rennen ab und bescherte Sauber das beste Ergebnis der laufenden Saison. Nun will Wehrlein zeigen, dass er auch über 57 Runden wieder für eine Überraschung gut ist.

"Mit den Reifen haushalten wird sehr wichtig", ist sich Vettel sicher. Am Ende wehrte er gar die Angriffe von Daniil Kvyat ab.

Der Deutsche sagt nach dem Rennen: "Als wir den frühen Stopp gemacht haben und danach das Safety Car rauskam, dachte ich: 'Oh Gott, nicht schon wieder!'"

Nachdem Bottas das Tempo Vettels nicht halten konnte - der Vorsprung des Ferrari-Piloten wuchs auf über sechs Sekunden -, entschied man sich am Mercedes-Kommandostand zum Tausch der Plätze, schließlich war Hamilton schneller als der Finne. "Das ist das Schlimmste, das man als Rennfahrer hören kann", sagte der 27-Jährige anschließend. Dritter wurde beim Grand Prix von Bahrain Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der den Briten auf Anweisung der Silberpfeil-Box neun Runden vor Schluss vorbeilassen musste. Ein Polster, das dem Heppenheimer später den Sieg ermöglichte. Eine unangenehme Rolle, mit der er in Zukunft leben muss.

Fernando Alonso kam in Bahrain nicht ins Ziel. Pechvogel Vandoorne sprach treffend von einem "Wochenende zum Vergessen". Im Qualifying kam das Aus schon in Q1, im Rennen schoss er sich mit einem rücksichtslosen Manöver gegen Lance Stroll selbst von der Piste. Toro-Rosso-Mann Carlos Sainz überstand Q1 nicht. Drei Rennen, zwei Siege - der Ferrari ist ohne Zweifel titeltauglich. "Wäre das Rennen anders losgegangen und Valtteri hätte am Anfang die Pace gehabt, wären wir vermutlich auf Augenhöhe gewesen".

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