Vor Rettung: Werder dreht Nordderby gegen HSV

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Florian Kainz hat Werder Bremen am Sonntag zu einem 2:1-Heimsieg im Nordderby der deutschen Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV geschossen. Damit hat Werder einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Trotz Baumanns Bedenken: Der hochverdiente Heimsieg ist für die Bremer fast schon die halbe Miete im Kampf gegen den Abstieg, mit 39 Punkten sollte kaum noch etwas schief gehen. "Wir sind weder theoretisch noch praktisch gerettet".

Die Gäste waren in der 6. Minute durch einen Kopfball des in der 63. Minute ausgetauschten Michael Gregoritsch in Führung gegangen. Ebenfalls per Kopf erzielte Max Kruse in der 41. Minute den Ausgleich, nachdem er von Fin Bartels mustergültig bedient worden war. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Werder das bessere Team, konnte aus der spielerischen Dominanz aber lange kein Kapital schlagen.

Zudem wurde zahlreiche grün-weiße Farbbeutel an den Bus geworfen, so dass dieser mit den Farben des heutigen Gegners die letzten Meter zum Weser-Stadion zurücklegte. Dies bestätigten Augenzeugen und die Polizei vor der mit 42.100 Zuschauern ausverkauften Arena. In der 52. Minute scheiterte Grillitsch an Mathenia.

Aber auch die Hamburger Mannschaft von Coach Markus Gisdol hatte ihre Chancen. Dennoch wurde hüben wie drüben weiterhin auf Sieg gespielt. Hamburg gelang zwei Minuten später ein gefährlicher Angriff, als Matthias Ostrzolek frei vor Felix Wiedwald auftauchte.

Die Bremer gewannen das brisante Nachbarschaftsduell in der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:1) und liegen nach dem neunten Spiel ohne Niederlage in Serie nun bereits sieben Punkte vor dem Relegationsrang. Zeitgleich wechselte Gisdols Bremer Trainerkollege Alexander Nouri in Kainz ebenso eine Offensivkraft ein - in seinem Fall mit raschem Erfolg.

Der Mannschaftsbus des HSV ist vor dem Norderby attackiert und beschädigt worden. Dabei sprang eine Fensterscheibe, verletzt aber wurde niemand. Das Prestigeduell wird mit rund 750 Ordnungskräften abgesichert. "Das Nordderby ist für uns und auch für die Fans ein ganz besonderes Spiel", sagte HSV-Kapitän Gotoku Sakai.

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