Werbung per digitalem Sprachassistent Burger King trickst Google-Lautsprecher aus

Werbung Google Home Burger King Connected Whopper	Bildquelle Burger King

Google zeigte sich von dem Werbespot allerdings alles andere als begeistert. Waren die Google Home Geräte in Hörweite des TVs platziert, begannen diese prompt, den Wikipedia-Eintrag des Produktes vorzutragen - ohne Frage ein guter Weg, um sich die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu sichern.

Die Aktion ging für Burger King nach hinten los. Dann sagte er auf Englisch "Okay, Google, was ist der Whopper-Burger?".

Nach dem "Burger King"-Vorfall ärgerte sich auch nur ein Teil der Nutzer über die Imbisskette".

Der erste Satz des Eintrags in der Online-Enzyklopädie war zuvor erstmals seit Jahren geändert worden und klang nun mehr nach einem Werbespruch.

Allerdings scheint Machado die Rechnung ohne Google und ohne die Nutzer der smarten Lautsprecher gemacht zu haben. Auf Youtube erhielt das Commercial jedenfalls deutlich mehr negative als positive Bewertungen.

Da jeder die Einträge in Wikipedia ändern kann, machten sich einige Nutzer einen Spass daraus, zur Beschreibung des Burgers Bestandteile wie "Rattenfleisch" und "abgeschnittene Fingernägel" hinzuzufügen. Daraufhin wurde die Bearbeitungsfunktion gesperrt.

Die Aktion war aber auch deshalb ein Schuss in den Ofen, weil Google schnell auf den Schabernack reagierte.

Interessant dabei ist, dass zum Beispiel Google Home weiterhin auf die Frage nach dem "Whopper Burger" reagiert, aber nur, wenn sie vom Nutzer und nicht aus der Werbung kommt.

Vor einem Monat hatten Google-Lautsprecher bei einigen Besitzern für Überraschung gesorgt. Das Gerät wies unaufgefordert auf den Kinostart der Neuauflage des Disney-Klassikers "Die Schöne und das Biest" hin. Google erklärte, die Einspielung sei nicht als Werbung gedacht gewesen.

In dem Gerät steckt der Google Assistant, eine Software mit künstlicher Intelligenz, die Nutzer durch den Tag begleiten und ihnen helfen soll. Sie soll demnächst auch in Millionen Smartphones mit den beiden neuesten Versionen des Mobil-Betriebssystems Android integriert werden. Ähnliche Assistenz-Software haben auch Amazon mit Alexa im Lautsprecher Echo, Apple mit Siri im iPhone und Microsoft mit Cortana in Smartphones sowie Windows-Computern. Ein Moderator erzählte davon, wie sich ein Mädchen bei der Sprachassistentin Alexa ein Puppenhaus wünschte. Als er den Satz „Alexa, bestelle mir ein Puppenhaus“ aussprach, fragten viele der Geräte ihre Besitzer, ob sie mit der Bestellung fortfahren wollen.

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