Atomprogramm: Trump droht mit Alleingang der USA gegen Nordkorea

US-Präsident Donald Trump

Trumps gezielte Attacken im Vorfeld der Verhandlungen dürften einem einfachen Muster folgen: Da der Chef des Weißen Hauses in Handelsfragen eher aus einer Position der Schwäche heraus argumentiert, setzt er auf einen aggressiven Ton.

Der US-Präsident soll Xi Jinping kurz vor dem Erteilen des Angriffsbefehls von seinem geplanten Bombenangriff unterrichtet haben.

China und die USA geben sich beim ersten Treffen der Präsidenten gesprächsbereit.

Allein Nordkoreas konventionelles Arsenal macht militärische Drohungen zu einem Spiel mit dem Feuer. Zuvor provoziert Nordkorea erneut: Eine Rakete wurde abgefeuert und landete im Meer. Das Geschoss sei aber nach nur etwa 60 Kilometer ins Meer gestürzt. Während des Dinners hagelten in Syrien US-Bomben auf eine Militärbasis.

Den vollständigen Artikel lesen. Das Verhältnis zwischen den USA und China ist derzeit vor allem durch Trumps Kritik an Pekings Außenhandelspolitik belastet. Pjöngjang müsse endlich seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen und die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats respektieren und umsetzen, sagte Gabriel den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben).

Das erste Zusammentreffen von Trump mit seinem chinesischen Kollegen war mit Spannung erwartet worden. Im Nordkorea-Konflikt wollen China und die USA stärker kooperieren, wie US-Außenminister Rex Tillerson vor Journalisten sagte. Kurz vor seinem Gipfel mit Chinas Präsident Xi Jinping in Florida droht der US-Präsident mit einem Alleingang - so bringt er ihn in Zugzwang. Auf der anderen Seite ist gerade das impulsive Gehabe des US-Präsidenten eine Chance für die Chinesen. Weitere Links zum Thema Chinas Staatschef Xi Jinping sagte, er glaube, dass es im Laufe der Zeit gelingen könne, die Beziehungen zwischen China und den USA auszubauen - um für beide Länder und ihre Menschen Wohlstand zu schaffen und globalen Frieden und Stabilität zu wahren. Peking ist im Übrigen seinerseits erbost darüber, dass die US-Armee kürzlich mit der Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Südkorea begonnen hat.

Aller männlichen Machtrhetorik und Trump'scher Rückzugspläne zum Trotz bleiben die USA militärisch, politisch und ökonomisch Führungsmacht mit erheblichen Eigeninteressen in Asien. Trump sorgte mit der Ankündigung für Aufsehen, die Krise in Nordkorea notfalls ohne die Zustimmung oder Unterstützung Chinas lösen zu wollen. Und sie zielen darauf ab, "das Netzwerk und die Methoden zu stören, die die Regierung Nordkoreas unternimmt, um ihre widerrechtlichen nuklearen und ballistischen Raketenprogramme zu entwickeln". Gut möglich, dass die Tatsache der amerikanischen Raketenangriffe just zum Zeitpunkt der bilateralen Gespräche von der chinesischen Delegation in Mar-A-Lago als Affront aufgenommen wurde. US-Präsident Trump bekräftigte mit Blick auf Nordkorea in einem Telefonat mit Japans Ministerpräsidenten Abe, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen", wie Abes Büro in Tokio berichtete. Der wichtigste Handelspartner Nordkoreas China trägt zwar alle UNO-Sanktionen mit, er befürchtet aber eine militärische Eskalation oder einen Kollaps des Nachbarn. Peking argumentiert, das Handelsdefizit der USA von 347 Milliarden US-Dollar (2016) sei Ergebnis der weltweiten industriellen Arbeitsteilung. Sollte China sich jedoch nicht mit den USA abstimmen können, seien die USA bereit, allein zu handeln. Man muss nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen, das hat man nicht nur in Fernost gelernt, zumal Trump die Zweifel, die er an der Ein-China-Politik geweckt hatte, der zufolge Taiwan offiziell Peking zugeordnet wird, schnell wieder zerstreut hat. Chinas Regierung hat auch wegen eines drohenden US-Protektionismus - einer wirtschaftlichen Abschottung - die Bedeutung eines freien Handels betont.

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