EHC München und Kapitän Wolf vor zweitem DEL-Titel

EHC München- Grizzlys Wolfsburg

"Wir nehmen die Tatsache und das Gefühl mit, dass wir die Mannschaft besiegen können", betont Gross vor Spiel vier der Best-of-7-Serie (Sa., 19.30 Uhr/Sport 1). Die Grizzlys Wolfsburg schaffen es nicht, dem Titelverteidiger die Meisterparty zu verderben.

Dort hatte Wolfsburg am Donnerstag im zehnten DEL-Finalspiel seit 2011 den ersten Sieg errungen. "Das war nur ein weiterer Sieg", sagte Erfolgscoach Don Jackson, der vor seinem persönlichen siebten DEL-Titel steht. So schnell wie die Tore fielen, war das Spiel auch insgesamt: eine würdige Finalserie der beiden Mannschaften dieser Play-offs, die sich auf höchstem Niveau und im Dauer-Highspeed-Modus duellieren. Und die Party in der Münchner Eishalle konnte starten. Münchens Kapitän Michael Wolf glich in Unterzahl aus (10.) - es war das vierte Shorthanded Goal der Bullen bei nur zwei Gegentoren mit einem Mann weniger -, musste aber mit ansehen, wie Brent Aubin nur kurz darauf die erneute Führung für Wolfsburg erzielte (11.). Seit Gründung der DEL 1994 ist der alte und neue deutsche Meister der dritte Klub nach Adler Mannheim und Eisbären Berlin, der seinen Titel erfolgreich verteidigt.

Die Grizzlys, die Spiel drei der Finalserie in München gewonnen hatten, begannen sehr stürmisch - hatten aber in der Anfangsphase zweimal Pech mit Pfostentreffern. Noch vor der ersten Pause gelang München aber der zweite Ausgleich: Maximilian Kastner war in einem ersten Versuch noch an Wolfsburgs Torwart Felix Brückmann gescheitert, nahm dann jedoch den Abpraller auf und spielte den Torwart gekonnt aus (15:34). Die Grizzlys waren danach erkennbar angeschlagen. Meister! Die Spieler entledigten sich aller Utensilien, Helme, Handschuhe, Schläger flogen - und dann stürmte die Meister-Bande auf Goalie Danny aus den Birken zu, begrub den Schlussmann des EHC Red Bull München in einer blauen Jubeltraube.

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